München, Berlin, Ingolstadt? Es fährt ein Zug nach ir­gend­wo

Friedberger Allgemeine - - Erste Seite - Fo­to: Wolf Hei­der-Sa­wall, laif

Seit acht Jah­ren stellt Horst See­ho­fer die Wei­chen. In Bay­ern und in der CSU. Und zwi­schen­durch sah es so aus, als wür­de der be­geis­ter­te Mo­dell­ei­sen­bah­ner 2018 sei­nen In­gol­städ­ter Hei­mat­bahn­hof er­rei­chen. Ren­te, End­sta­ti­on oder – wie bö­se Zun­gen sa­gen – Ab­stell­gleis. Ak­tu­ell kann sich das nur kei­ner so recht vor­stel­len. Denn der Mi­nis­ter­prä­si­dent ist kaum zu brem­sen – wie ein ICE in vol­ler Fahrt. Schon mun­kelt man in der Land­tags­kan­ti­ne, al­so qua­si im Bord­bis­tro, dass der Lok­füh­rer vi­el­leicht doch noch ein paar Jähr­chen dran­hängt. Steu­ert er noch ein­mal den Bahn­hof Berlin an? Wer weiß das schon. Vi­el­leicht sind wir ja auch nur ei­ner Fin­te des trick­rei­chen Stra­te­gen auf den Leim ge­gan­gen. See­ho­fer selbst lässt sich nicht in den Fahr­plan schau­en, wie Jörg Sig­mund auf der Drit­ten Sei­te er­zählt. Was wohl Mar­kus Sö­der da­zu sagt? Wir neh­men an, ihm wer­den die Ge­sichts­zü­ge ent­glei­sen.

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