Kein Recht auf Olym­pia am Ar­beits­platz

Friedberger Allgemeine - - Wirtschaftsraum Augsburg -

Heu­te be­gin­nen die Olym­pi­schen Som­mer­spie­le in Rio und auch Ath­le­ten aus Augs­burg und der Re­gi­on sind mit da­bei. Wer ih­ren Wett­kampf mit­ver­fol­gen will, hat meist nur am Ar­beits­platz Ge­le­gen­heit da­zu – we­gen der Zeit­ver­schie­bung von mi­nus fünf St­un­den. Will man es sich je­doch nicht mit dem Chef ver­scher­zen, muss man sich an gel­ten­de Vor­ga­ben hal­ten. Es gibt näm­lich kei­ne ar­beits­recht­li­chen Aus­nah­me­re­ge­lun­gen er­klärt Ani­ta Christl vom Be­ra­tungs­zen­trum Recht der IHK Schwa­ben. „Oh­ne die aus­drück­li­che Zu­stim­mung des Ar­beit­ge­bers ist das Ver­fol­gen der Spie­le am Ar­beits­platz per Fern­se­her oder Li­veStream nicht ge­stat­tet“, er­klärt die Ex­per­tin. Glei­ches gel­te für das Ra­dio­hö­ren. Vie­le Ar­beit­ge­ber in der Re­gi­on wür­den sich aber ku­lant zei­gen und ein Pu­blic Viewing oder an­de­re Mög­lich­kei­ten an­bie­ten, um die Olym­pi­schen Spie­le mit­ver­fol­gen zu kön­nen. (nist)

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