Ver­si­che­rer darf fes­te Leis­tun­gen nicht kür­zen

Friedberger Allgemeine - - Geld & Leben -

An­bie­ter ei­ner Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung dür­fen ver­trag­lich ver­ein­bar­te Leis­tun­gen wie den Ta­ges­satz nicht ein­fach kür­zen. Und zwar auch dann nicht, wenn der Ver­si­cher­te we­ni­ger Ein­kom­men als beim Ver­trags­ab­schluss hat – weil er et­wa als Selbst­stän­di­ger in ei­nem Jahr we­ni­ger ver­dient hat. Ver­si­che­rer kön­nen sich nicht mehr auf ei­ne ent­spre­chen­de Klau­sel in ih­ren All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen be­ru­fen. Denn die­se ist un­wirk­sam, ent­schied Bun­des­ge­richts­hof in ei­nem Ur­teil (Az.: IV ZR 44/15), wie der Bund der Ver­si­cher­ten be­rich­tet.

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