Schö­ne neue Wohn­welt

So si­cher le­ben wir heu­te

Friedberger Allgemeine - - Expertenservice - VON SYLVIA LE­GATH

Sams­tag­abend und end­lich ein­mal nichts vor. Den un­ter­neh­mungs­lus­ti­gen Freun­den hat man mit ei­nem knap­pen „Nee du, ich brauch heu­te mal Zeit für mich selbst“ab­ge­sagt. Und ja: Das be­stell­te Es­sen war köst­lich. Die Ba­de­wan­ne ent­span­nend und auch das Glas Wein, mit dem man es sich auf der Couch be­quem ge­macht hat, schmeckt ganz her­vor­ra­gend. Aber war da nicht ge­ra­de et­was im Flur. Ach be­stimmt nur die Kat­ze. Trotz­dem stellt man den Fern­se­her kurz lei­se. Nein. Mo­ment, da war wirk­lich et­was. Das Herz be­ginnt hek­tisch zu po­chen. Was dann pas­siert, kennt man im schlech­tes­ten Fall aus di­ver­sen Vor­abend­kri­mis. Tat­säch­lich ist die Zahl der Ein­brü­che im ver­gan­ge­nen Jahr bun­des­weit er­neut an­ge­stie­gen – um rund zehn Pro­zent. Ins­ge­samt 167136 Fäl­le wan­der­ten 2015 über die Schreib­ti­sche der Er­mitt­ler. Zahl­rei­che wur­den er­folg­reich ge­löst. Ob­wohl meist kei­ne Per­so­nen ver­letzt wer­den, ent­steht durch Ein­brü­che oft ein si­gni­fi­kan­ter Scha­den. Nicht nur am Ei­gen­tum der Be­trof­fe­nen, son­dern vor al­lem auch an de­ren Wohl­be­fin­den. Die gu­te Nach­richt: In gut 40 Pro­zent al­ler Fäl­le sind die Ein­bre­cher im ver­gan­ge­nen Jahr bei ih­rem Vor­ha­ben ge­schei­tert. Das lässt sich un­ter an­de­rem auf mas­si­ve Fort­schrit­te in der Si­cher­heits­tech­nik zu­rück­füh­ren. Des­halb schüt­zen im­mer mehr Men­schen ihr Zu­hau­se mitt­ler­wei­le mit in­no­va­ti­ven tech­ni­schem Equip­ment.

Schüt­zen­de Tech­nik

Ne­ben klas­si­schen Tür­ket­ten, Spio­nen, Sprech­an­la­gen und ka­me­ra­ba­sier­ter Über­wa­chung ver­las­sen sich Im­mo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer zu­neh­mend auf Schließ­sys­te­me, die oh­ne Schlüs­sel, Kar­te oder Co­de funk­tio­nie­ren. Die so­ge­nann­ten Fin­ger­print Tür­öff­ner sind vom Fach­mann schnell mon­tiert und ge­ben dem Zu­hau­se in Win­des­ei­le mehr Si­cher­heit. Schlüs­sel und Kar­te kön­nen nicht ver­lo­ren ge­hen, nach­ge­macht oder ge­stoh­len wer­den. Ein Co­de kann nicht in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten. Vor al­lem in Kom­bi­na­ti­on mit ei­ner ka­me­ra­ge­stütz­ten Ge­gen­sprech­an­la­ge wird das Scan­sys­tem zum per­fek­ten Hü­ter der hei­mi­schen Pfor­te. Weit we­ni­ger trau­ma­tisch, aber nicht min­der un­er­freu­lich ist es, wenn ein Ein­bruchs­ver­such un­ter­nom­men wird, wäh­rend man selbst nicht zu Hau­se ist. Im Zu­ge der im­mer wei­ter vor­an­schrei­ten­den Ver­net­zung in den „Smart Ho­mes“leis­ten hier mitt­ler­wei­le fort­schritt­li­che An­wen­dun­gen, wie bei­spiels­wei­se App-ge­steu­er­te Über­wa­chungs­sys­te­me ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Si­cher­heit.

Fo­to:yewkeo, Fo­to­lia.com

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