Stadt­wer­ke: Är­ger geht wei­ter

Fuß­ball­chef Bil­ly spricht von „Un­wahr­hei­ten“

Friedberger Allgemeine - - Sport Regional -

Der Är­ger und die Aus­ein­an­der­set­zung in­ner­halb der Ver­eins­füh­rung des Stadt­wer­ke Sport­ver­ein ge­hen wei­ter: Nun hat Fuß­ball-Chef Pe­ter Bil­ly ei­ne schrift­li­che Stel­lung­nah­me ab­ge­ge­ben, in der er sich ge­gen die „Un­wahr­hei­ten“des 3. Vor­sit­zen­den und Ten­nis-Ab­tei­lungs­lei­ters Tho­mas Kam­lah wehrt. Bil­ly schreibt, die Fuß­ball-Ab­tei­lung ste­he kei­nes­wegs vor dem Aus. „Ob­wohl der Haupt­ver­ein in Per­son Herrn Kam­lahs und sei­ner Toch­ter Ste­pha­nie (Kas­sie­re­rin) kei­ne Kos­ten der Fuß­ball-Ab­tei­lung be­gleicht – was Auf­ga­be des Ver­eins ist –, ha­ben die Fuß­bal­ler kei­ne Schul­den beim Baye­ri­schen Fuß­ball­ver­band.“

Das hat­te Kam­lah auch nicht be­haup­tet. Statt­des­sen hat­te er die schlech­te Zah­lungs­mo­ral an­ge­spro­chen und die Zahl der zah­len­den Fuß­ball-Mit­glie­der mit et­wa ei­nem Dut­zend an­ge­ge­ben. Auch da­mit ist Bil­ly nicht ein­ver­stan­den. Seit Jah­res­be­ginn sei­en kei­ne Mit­glie­der in die Fuß­ball-Ab­tei­lung auf­ge­nom­men wor­den. „Die­se Ver­eins­bei­trä­ge feh­len den Fuß­bal­lern.“Die Ab­tei­lung ha­be jetzt 83 Mit­glie­der, da die Spie­ler über den Baye­ri­schen Lan­des­sport­ver­band an­ge­mel­det wor­den sei­en, schreibt er. Auch sei dem Ver­ein Su­ryoye bei­spiels­wei­se bis­her kei­ne Rech­nung für die Nut­zung der Fuß­ball­plät­ze in der ver­gan­ge­nen Sai­son ge­stellt wor­den. Bil­ly sagt: „Herr Kam­lah spe­ku­liert dar­auf, das Geld für die Ten­nis-Ab­tei­lung zu be­hal­ten, wenn er die Fuß­bal­ler eli­mi­niert.“

Die Hei­zung im Ten­nis­heim sei ent­ge­gen Kam­lahs Be­haup­tun­gen nicht nur von Ten­nis-Mit­glieds­bei­trä­gen ge­zahlt wor­den. Der ehe­ma­li­ge 2. Vor­sit­zen­de Wal­ter Heigl sagt, die Ten­nisAb­tei­lung ha­be et­was drauf­ge­legt, nach­dem die 5900 Eu­ro Be­triebs­kos­ten­zu­schuss der Stadt nicht aus­reich­ten. Al­ler­dings ge­be es ei­nen Vor­stands­be­schluss, die Hei­zung des Sport- und des Ten­nis­heims ge­mein­sam zu rich­ten.

Falsch sei zu­dem die Aus­sa­ge, die Zu­ge­hö­rig­keit zur JFG Augs­burg-West kos­te den Stadt­wer­ke SV 1500 Eu­ro. Heigl stellt klar, dem Haupt­ver­ein ent­stün­den kei­ne Kos­ten we­gen des Ju­gend­zu­schus­ses der Stadt (rund 1130 Eu­ro) und des Ju­gend­bei­trags der Mit­glie­der.

Heigl hat­te am 13. März sei­nen Rück­tritt mit­ge­teilt. „Dass aber mein Rück­tritt vom Re­gis­ter­ge­richt nicht an­ge­nom­men wur­de, dar­über hat mich Tho­mas Kam­lah über vier Mo­na­te nicht un­ter­rich­tet“, sagt Heigl.

Zu­dem weist Bil­ly dar­auf hin, Ten­nis-Ab­tei­lungs­lei­ter Kam­lah ha­be sämt­li­che Ver­eins­post zu sich um­lei­ten las­sen und al­le Brie­fe, auch die nicht für ihn be­stimm­ten, ge­öff­net. Bil­ly be­tont: „Er hat oh­ne Mit­tei­lung an die Fuß­ball-Ab­tei­lung Spie­ler­päs­se an den Ver­band zu­rück­ge­schickt.“

Weil Bil­ly das Ver­trau­en zwi­schen den Vor­stands­mit­glie­dern des Ver­eins tief zer­rüt­tet sieht, will der Fuß­ball-Ab­tei­lungs­lei­ter nun be­an­tra­gen, dass die nächs­te Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wah­len un­ter Auf­sicht des Baye­ri­schen Lan­des­sport­ver­ban­des (BLSV) statt­fin­det.

Pe­ter Bil­ly

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