Dru­cker­gil­de spen­det für die Kar­tei der Not

Friedberger Allgemeine - - Aichach-friedberg -

Fried­berg Hät­ten sie so viel ein­ge­nom­men wie beim Fried­ber­ger Alt­stadt­fest vor drei Jah­ren, die Eh­ren­amt­li­chen der His­to­ri­schen Dru­cker­gil­de zu Kal­ten­berg wä­ren glück­lich ge­we­sen. Am En­de war es aber so­gar deut­lich mehr als er­war­tet – trotz der bei­den kal­ten Re­gen­ta­ge in der Mit­te der Fried­ber­ger Zeit. Ge­mein­sam mit ei­ner Spen­de der Am­bé­ri­euGrund­schu­le in Me­ring ka­men 3200 Eu­ro zu­sam­men, die als Spen­de an das Le­s­er­hilfs­werk Kar­tei der Not ge­hen.

Nach der Fried­ber­ger Zeit 2013 hat­te die Dru­cker­gil­de rund 2000 Eu­ro ge­spen­det. Ed­win Antl und Da­ni­el Fie­big vom Vor­stand der Dru­cker­gil­de über­reich­ten sym­bo­lisch ei­ne al­te Setz­schub­la­de, die mit dem Spen­den­be­trag be­schrif­tet war, an Arnd Han­sen, den Ge­schäfts­füh­rer der Kar­tei der Not.

Das Geld ha­ben die Eh­ren­amt­li­chen auf der Fried­ber­ger Zeit ver­dient, wo sie an ei­nem Stand his­to­ri­sche Land­kar­ten und Spiel­kar­ten ver­kauf­ten und den Be­su­chern die Mög­lich­keit ga­ben, sich sel­ber an ei­ner his­to­ri­schen Druck­ma­schi­ne aus­zu­pro­bie­ren. Der Stand kam gut an, vor al­lem die Land­kar­ten wur­den un­ge­wöhn­lich oft ver­kauft. Kurz dar­auf war die Dru­cker­gil­de in der Me­rin­ger Grund­schu­le für das „Gaut­schen“zu Gast, ei­ne Art Tauf­ri­tus für Drucker­lehr­lin­ge, in de­ren Rol­len die Kin­der schlüp­fen durf­ten. „In Fried­berg muss man den Leu­ten nicht er­klä­ren, was die Kar­tei der Not ist“, sag­te Ed­win Antl vom Vor­stand der Dru­cker­gil­de. Sein Kol­le­ge Da­ni­el Fie­big er­gänz­te: „Vie­le run­den auf und ge­ben gleich ein paar Eu­ro mehr, weil es für die Kar­tei der Not ist.“

Arnd Han­sen freu­te sich über die Spen­de und hob vor al­lem die Kon­stanz her­vor, mit der die His­to­ri­sche Dru­cker­gil­de die Kar­tei der Not un­ter­stützt. In rund 20 Jah­ren sind mehr als 100000 Eu­ro für den gu­ten Zweck ge­flos­sen. „Es sind oft die klei­nen Spen­den, die es aus­ma­chen“, sag­te Han­sen. „Ein di­ckes Lob! Es ge­hört ei­ne gan­ze Men­ge Men­schen da­zu, die viel Ar­beit leis­tet.“

Mit dem Geld un­ter­stützt die Kar­tei der Not Men­schen, die im Ver­brei­tungs­ge­biet der Augs­bur­ger All­ge­mei­nen und der All­gäu­er Zei­tung le­ben und die un­ver­schul­det in Not ge­ra­ten sind.

Fo­to: Se­bas­ti­an Mayr

3200 Eu­ro hat die His­to­ri­sche Gil­de der Dru­cker zu Kal­ten­berg beim Alt­stadt­fest Fried­ber­ger Zeit für das Hilfs­werk Kar­tei der Not ein­ge­nom­men. Ed­win Antl (links) und Da­ni­el Fie­big (rechts) über­reich­ten ei­ne sym­bo­li­sche Spen­den­ta­fel an Arnd Han­sen, den Ge­schäfts­füh­rer der Kar­tei der Not.

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