Re­ni­ten­ter Roll­stuhl­fah­rer will nicht zu­rück ins Heim

Friedberger Allgemeine - - Bayern -

Mit Schlä­gen, Trit­ten und ei­nem Biss in den Arm ei­ner Po­li­zis­tin hat sich ein be­trun­ke­ner Roll­stuhl­fah­rer in Nürn­berg da­ge­gen ge­wehrt, in sein Pfle­ge­heim zu­rück­ge­bracht zu wer­den. Doch all die Atta­cken nütz­ten nichts. Den 50-Jäh­ri­gen er­war­tet ein Straf­ver­fah­ren we­gen Kör­per­ver­let­zung, Wi­der­stands ge­gen Voll­stre­ckungs­be­am­te so­wie Be­lei­di­gung. Der Ret­tungs­dienst war kurz nach Mit­ter­nacht alar­miert wor­den, weil der Mann ei­nen Krampf­an­fall er­lit­ten ha­ben soll­te. Sie stell­ten aber fest, dass kein me­di­zi­ni­scher Not­fall vor­lag.

Flücht­ling er­sto­chen: Le­bens­lan­ge Haft

We­gen der töd­li­chen Mes­ser­sti­che in ei­ner Flücht­lings­un­ter­kunft in Dor­fen (Kreis Er­ding) ist ein 38-Jäh­ri­ger aus So­ma­lia vom Land­ge­richt Lands­hut zu le­bens­lan­ger Haft we­gen Mor­des ver­ur­teilt wor­den. Der Tö­tungs­vor­satz und das Mord­merk­mal der Heim­tü­cke stün­den oh­ne Zwei­fel fest, be­grün­de­ten die Rich­ter ih­re Ent­schei­dung. Der An­ge­klag­te ha­be das Klapp­mes­ser zu­nächst in der Hand ver­bor­gen ge­hal­ten, dann schnell auf­ge­klappt und zu­ge­sto­chen. Das 20 Jah­re al­te Op­fer aus dem Se­ne­gal hat­te 21 Stich­ver­let­zun­gen.

Mün­chen will Be­trof­fe­nen des Amok­laufs schnell hel­fen

Für Be­trof­fe­ne des Amok­laufs von Mün­chen hat die Stadt ein Spen­den­kon­to und ei­ne Ser­vice­stel­le ein­ge­rich­tet. Die­se sol­le Men­schen un­bü­ro­kra­tisch Hil­fe ver­mit­teln, die durch das Er­leb­te psy­chi­sche oder phy­si­sche Ver­let­zun­gen er­lit­ten ha­ben. Der Fe­ri­en­se­nat des Stadt­rats ha­be zur Fi­nan­zie­rung not­wen­di­ger Hil­fe­leis­tun­gen Mit­tel in Hö­he von ei­ner hal­ben Mil­li­on Eu­ro be­wil­ligt, teil­te die Stadt mit. Ein 18-Jäh­ri­ger hat­te am 22. Ju­li neun meist jun­ge Men­schen er­schos­sen.

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