Sung Hyung Cho in Kür­ze

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton -

Sung Hyung Cho, ge­bo­ren 1966 im süd­ko­rea­ni­schen Bu­san, ist von Be­ruf Film­re­gis­seu­rin. Sie stu­dier­te in Seo­ul Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft und kam 1990 nach Deutsch­land, wo sie ein Stu­di­um der Kunst­ge­schich­te, Me­di­en­wis­sen­schaf­ten und Phi­lo­so­phie in Mar­burg ab­sol­vier­te. Da­nach be­gann sie, Fil­me zu dre­hen. Ihr ers­ter gro­ßer Er­folg war 2006 der Do­ku­men­tar­film „Full Me­tal Vil­la­ge“über das Wa­cken-Fes­ti­val in Schles­wi­gHol­stein. 2011 dreh­te sie „11 Freun­din­nen“, ei­nen Do­ku­men­tar­film über die Deut­sche Na­tio­nal­mann­schaft der Frau­en wäh­rend der Welt­meis- ter­schaft im ei­ge­nen Land. Im Som­mer 2016 kam ihr jüngs­ter Do­ku­men­tar­film „Mei­ne Brü­der und Schwes­tern im Nor­den“in die deut­schen Ki­nos. Da­für muss­te sie ih­re süd­ko­rea­ni­sche Staats­bür­ger­schaft auf­ge­ben und die deut­sche an­neh­men, da sie sonst kei­ne Ein­rei­se- und Dre­h­er­laub­nis für Nord­ko­rea be­kom­men hät­te. Zu se­hen ist der Do­ku­men­tar­strei­fen der­zeit im Augs­bur­ger Sa­voy-Ki­no so­wie im Münch­ner Mo­no­pol-Ki­no. Seit 2011 ist Cho Pro­fes­so­rin für Künst­le­ri­schen Film an der Hoch­schu­le der Bil­den­den Küns­te Saar in Saarbrücken. (whz)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.