Än­de­run­gen am Script noch in letz­ter Mi­nu­te

Friedberger Allgemeine - - Kino -

Der Haupt­dreh zu „Ja­son Bourne“dau­er­te 85 Ta­ge plus 30 Ta­ge für die Se­cond Unit. Das Script wur­de chro­no­lo­gisch ver­filmt. Wäh­rend des Drehs gab es stän­dig Ve­rän­de­run­gen. Sze­nen wur­den um­ge­schrie­ben, Kampf­cho­reo­gra­fi­en ent­stan­den neu, Se­quen­zen wur­den um­ge­stellt – es gab so vie­le Än­de­run­gen wie nö­tig, um den Film „im Mo­ment“zu hal­ten.

Riz Ah­med sagt über den Re­gis­seur: „Paul (Gre­en­grass) hat die er­staun­li­che Fä­hig­keit im­mer prä­sent zu sein und buch­stäb­lich Sze­nen am Set zu schrei­ben. Er hat kei­ne Angst vor plötz- lich auf­tau­chen­den Ide­en und Din­gen, die al­les ver­schie­ben und ver­än­dern. Ich dreh­te im­mer wie­der Sze­nen, die er erst am Tag zu­vor ge­schrie­ben hat­te. Er ist im­mer da­bei das Buch wei­ter zu schär­fen.“

Pro­du­zent Frank Mar­shall er­zählt: „Bei be­stimm­ten Sze­nen ha­ben wir noch in der letz­ten Mi­nu­te Än­de­run­gen ge­macht, weil es ein­fach nicht funk­tio­niert hat, als wir es aus­pro­bier­ten, es nicht gut ge­spielt war oder Matt sich nicht wohl­ge­fühlt hat da­mit. Er sag­te zu Paul: „Ich glau­be nicht, dass Bourne dies je­mals tun wür­de.“(AZ)

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