Po­li­zei ver­ei­telt An­schlag in Ka­na­da

24-Jäh­ri­ger mit IS-Kon­tak­ten er­schos­sen

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Ot­ta­wa Die ka­na­di­sche Po­li­zei hat nach ei­ge­nen An­ga­ben ei­nen An­schlag durch ei­nen An­hän­ger der Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat (IS) ver­ei­telt. Es ha­be „glaub­wür­di­ge In­for­ma­tio­nen über ei­ne mög­li­che ter­ro­ris­ti­sche Be­dro­hung“ge­ge­ben, teil­te die Bun­des­po­li­zei RCMP mit. Laut Me­dien­be­rich­ten wur­de der Ver­däch­ti­ge er­schos­sen, nach­dem er ei­nen Spreng­satz ge­zün­det hat­te.

Durch ei­nen Po­li­zei­ein­satz sei si­cher­ge­stellt wor­den, „dass es kei­ne Ge­fahr für die öf­fent­li­che Si­cher­heit“ge­be, hieß es in der Er­klä­rung der Po­li­zei. Dass der Ver­däch­ti­ge er­schos­sen wur­de, be­stä­tig­te die Po­li­zei nicht. Der 24-Jäh­ri­ge soll ge­plant ha­ben, an ei­nem be­leb­ten Ort wie ei­nem Flug­ha­fen oder in ei­nem Ein­kaufs­zen­trum ei­nen Spreng­satz zu zün­den.

Der Fern­seh­sen­der be­rich­te­te un­ter Be­ru­fung auf ei­nen An­ge­hö­ri­gen des mut­maß­li­chen At­ten­tä­ters, die­ser sei der Po­li­zei zu­fol­ge er­schos­sen wor­den, nach­dem der Ver­däch­ti­ge selbst und ein wei­te­rer Mensch durch das Zün­den ei­nes ers­ten Spreng­sat­zes ver­letzt wor­den sei­en. Als der Ver­däch­ti­ge wäh­rend des Po­li­zei­ein­sat­zes ei­nen zwei­ten Spreng­satz ha­be zün­den wol­len, ha­be die Po­li­zei ihn er­schos­sen. Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge han­delt es sich um ei­nen aus Win­ni­peg stam­men­den 24-Jäh­ri­gen, der 2015 we­gen mut­maß­li­cher Kon­tak­te zur Ter­ror­mi­liz IS fest­ge­nom­men wor­den war. Er soll be­reits im Ok­to­ber 2014 in so­zia­len Netz­wer­ken Sym­pa­thi­en für den IS be­kun­det ha­ben. Im Fe­bru­ar 2016 sei er wie­der frei­ge­las­sen wor­den, ha­be aber un­ter Be­ob­ach­tung ge­stan­den.

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