Oba­ma will Atom­waf­fen in Deutsch­land mo­der­ni­sie­ren

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Die USA wol­len ih­re in Deutsch­land sta­tio­nier­ten Atom­bom­ben nach In­for­ma­tio­nen des mo­der­ni­sie­ren. US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma ha­be kurz vor En­de sei­ner Amts­zeit die letz­te Ent­wick­lungs­pha­se für ei­ne neue Ver­si­on nu­klea­rer Bom­ben ge­bil­ligt. Die USA­tom­si­cher­heits­be­hör­de NNSA hat­te be­kannt ge­ge­ben, dass die Waf­fe vom Typ B61-12 von 2020 an in die Se­ri­en­pro­duk­ti­on geht. Sie könn­te da­nach auch auf dem Luft­waf­fen­stütz­punkt Bü­chel in der Ei­fel sta­tio­niert wer­den. Nach Ex­per­ten­schät­zung la­gern dort ak­tu­ell bis zu 20 Atom­spreng­köp­fe.

Pu­tin ent­lässt lang­jäh­ri­gen Ver­trau­ten Iwa­now

Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin hat über­ra­schend sei­nen lang­jäh­ri­gen Ver­trau­ten Ser­gej Iwa­now ent­mach­tet. Pu­tin ent­ließ den 63-Jäh­ri­gen als Lei­ter des Prä­si­di­al­amts und er­nann­te ihn zum Son­der­be­auf­trag­ten für Na­tur­schutz und Trans­port. Das teil­te der Kreml am Frei­tag mit. Zum Nach­fol­ger wur­de Iwa­nows bis­he­ri­ger Stell­ver­tre­ter An­ton Wai­no, 44, er­nannt. Der Lei­ter der Prä­si­di­al­ver­wal­tung gilt in Russ­land als zweit­mäch­tigs­ter Mann hin­ter dem Prä­si­den­ten. Der Ge­heim­dienst­ler und lang­jäh­ri­ge Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Iwa­now hat­te das Kreml-Amt seit 2011 ge­führt. Er galt als mög­li­cher Nach­fol­ger Pu­tins.

Ba­rack Oba­ma

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