Is­la­mis­ten auf die Fin­ger schau­en

Friedberger Allgemeine - - Erste Seite - VON JÜR­GEN MARKS mrk@augs­bur­ger-all­ge­mei­ne.de

Man muss es nur aus dem Blick­win­kel vie­ler ara­bi­scher Flücht­lin­ge se­hen. Sie sind vor Krieg und is­la­mis­ti­schem Ter­ror nach Deutsch­land ge­flo­hen. Und dann wer­ben vor den Flücht­lings­hei­men wie­der Sala­fis­ten oder an­de­re re­li­giö­se Ei­fe­rer für die Ide­en ei­ner un­frei­en Mul­lah-Ge­sell­schaft.

Die­ses Pro­blem, das Ver­fas­sungs­schutz-Prä­si­dent Maa­ßen be­schreibt, stellt uns vor zwei we­sent­li­che Her­aus­for­de­run­gen.

Ers­tens müs­sen un­se­re Si­cher­heits­be­hör­den pe­ni­bel ge­nau hin­schau­en, was in den kon­ser­va­ti­ven mus­li­mi­schen Mo­sche­en vor sich geht. Das ist ein har­tes Stück Ar­beit. Denn die­se Mi­lieus schot­ten sich ab. Vie­le von ih­nen kom­mu­ni­zie­ren nur ver­schlüs­selt. Doch die Is­la­mis­ten müs­sen spü­ren, dass un­se­re Di­ens­te ih­nen auf die Fin­ger schau­en. Und im Fall ei­ner dro­hen­den Straf­tat rasch zu­grei­fen. Wie es ver­gan­ge­ne Wo­che in Nord­rheinWest­fa­len der Fall war.

Und zwei­tens müs­sen die Be­hör­den die Mit­ar­bei­ter und ara­bi­schen Flücht­lin­ge in den Hei­men selbst sen­si­bi­li­sie­ren. Wem ein An­wer­be­ver­such ra­di­ka­ler Kräf­te auf­fällt, der soll­te das rasch mel­den. Es ist im Sin­ne al­ler in­te­gra­ti­ons­wil­li­gen Flücht­lin­ge, dass ih­nen kein Is­la­mist mehr das Le­ben schwer­macht.

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