Bett­ler­ban­den sind un­ter­wegs

Po­li­zei rät zu er­höh­ter Wach­sam­keit

Friedberger Allgemeine - - Friedberg -

Fried­berg/Me­ring/Kis­sing Bett­ler­ban­den, die sich un­ter un­ter­schied­li­chen Vor­wän­den an Bür­ger wen­den, sind der­zeit wie­der im süd­li­chen Land­kreis Aichach-Fried­berg un­ter­wegs.

Wie die Po­li­zei­in­spek­ti­on Fried­berg ges­tern mit­teil­te, war am Sonn­tag ei­ne Strei­fe in Adelz­hau­sen und Kis­sing vor Ort. In Kis­sing ver­such­ten die Tä­ter ei­nen Alt­klei­der-Con­tai­ner an der Tank­stel­le am Orts­aus­gang zu plün­dern. Das konn­te von den Po­li­zei­be­am­ten recht­zei­tig ver­hin­dert wer­den.

In Fried­berg-West, Adelz­hau­sen und Me­ring klin­gel­ten die Bett­ler, die aus dem ost­eu­ro­päi­schen Raum stam­men, und ba­ten um Geld für ein Zug­ti­cket, um zu den Kin­dern in Ru­mä­ni­en zu ge­lan­gen, oder um ei­ne Spen­de für Ben­zin.

Wie ein Be­am­ter der Po­li­zei­in­spek­ti­on be­tont, sol­le kei­nes­wegs Angst ge­schürt wer­den, je­doch sei Vor­sicht vor die­sen „or­ga­ni­sier­ten Bett­ler­ban­den“ge­bo­ten. Oft­mals ste­he hier nicht die per­sön­li­che Not, son­dern der Pro­fit im Vor­der­grund. Die Po­li­zei rät, wach­sam zu blei­ben und kei­ne frem­den Per­so­nen ins Haus zu las­sen.

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