Dann gä­be es ei­nen Auf­stand

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zu „Bun­des­bank for­dert Ren­te mit 69“(Sei­te 1) vom 16. Au­gust: Und wie­der mel­den sich so­ge­nann­te Ren­ten­spe­zia­lis­ten, die mit der Ren­te ab­so­lut nichts zu tun ha­ben und di­cke Pen­sio­nen ein­strei­chen, von de­nen Rent­ner nur träu­men kön­nen. Mit wel­chem Le­bens­al­ter ge­hen die­se Leu­te in Pen­si­on und was er­hal­ten sie an Ru­he­gel­dern und Zu­la­gen? Wenn dies al­les auf den Tisch kä­me, wür­de es auch im re­la­tiv bra­ven Deutsch­land ei­nen Auf­stand ge­ben. Wenn schon lau­fen­de Ren­ten­de­bat­ten ge­führt wer­den, dann müs­sen auch die nur von Steu­er­gel­dern be­zahl­ten Pen­sio­nen be­spro­chen wer­den. Der­zeit liegt die Ren­te bei 48 Pro­zent der Ar­beits­leis­tung im gan­zen Le­ben. Bei Pen­sio­nen sind es nach mei­nem Kennt­nis­stand 72 Pro­zent vom letz­ten Ge­halt und Weih­nachts­geld. Da ist doch ei­ne ge­wal­ti­ge Ge­rech­tig­keits­lü­cke und ein gro­ßes Be­tä­ti­gungs­feld für die Spe­zia­lis­ten. Sieg­fried Wölz, Gun­del­fin­gen

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