Kaum Ent­las­sun­gen nach Min­dest­lohn-Ein­füh­rung

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Die Ein­füh­rung des Min­dest­lohns hat ei­ner Stu­die zu­fol­ge nur in sel­te­nen Fäl­len zu Ent­las­sun­gen ge­führt. Da­nach ga­ben 4,7 Pro­zent der be­frag­ten Be­trie­be an, sich als Re­ak­ti­on von Mit­ar­bei­tern ge­trennt zu ha­ben, wie das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) mit­teil­te. Das IAB geht je­doch von „bis zu 60 000 Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen“aus, die es zu­sätz­lich oh­ne Ein­füh­rung des Min­dest­lohns ge­ben kön­ne. Al­ler­dings sei 2015, dem ers­ten Jahr mit der Min­dest­lohn­vor­ga­be, die Ge­samt­zahl der Be­schäf­tig­ten ge­stie­gen. So­mit sei­en „ne­ga­ti­ve Be­schäf­ti­gungs­wir­kun­gen“des Min­dest­lohns „mo­de­rat“ge­blie­ben.

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