DFB-Frau­en spie­len um Gold

Geg­ner im Fi­na­le ist nicht der Gast­ge­ber

Friedberger Allgemeine - - Olympische Spiele -

Be­lo Ho­ri­zon­te Die Ver­hand­lun­gen be­gan­nen noch auf der Pres­se­kon­fe­renz nach dem his­to­ri­schen Ein­zug ins Olym­pia-Fi­na­le. An­ni­ke Krahn schau­te zu Bun­des­trai­ne­rin Sil­via Neid und sag­te mit ei­nem Grin­sen: „Da müs­sen wir noch ei­nen har­ten Kampf füh­ren. Aber vi­el­leicht dür­fen wir ja ein biss­chen fei­ern.“

Neid, be­kannt für ih­re Stren­ge, woll­te nach dem 2:0 (1:0) der deut­schen Fuß­ball-Frau­en im Halb­fi­na­le ge­gen Ka­na­da nicht die Spaß­brem­se ge­ben und sag­te vor der Abrei­se gen Rio ei­nen lo­cke­ren Abend zu. Auch ihr selbst stand vor dem Fi­na­le ge­gen Schwe­den am Frei­tag (22.30 Uhr) der Sinn nach Fei­ern. „Das ist ein wahn­sin­ni­ges Ge­fühl. Ich bin to­tal stolz auf mei­ne Mann­schaft.“

Mit dem 300. Sieg der Län­der­spiel­ge­schich­te buch­ten die DFBFrau­en das Ti­cket nach Rio und be­kom­men nun an den letz­ten Ta­gen noch die vol­le Do­sis Olym­pia-Fee­ling. Die Chan­ce auf Gold bei Olym­pia – das gab es in der Ge­schich­te des Frau­en­fuß­balls für ein deut­sches Team noch nie. Ka­pi­tän Sas­kia Bar­tu­si­ak be­ton­te: „Im Fi­na­le ist Hop oder Top. Klar, wir wol­len das Fi­na­le ge­win­nen. Al­les an­de­re wä­re ab­surd.“Über ei­ne Gold-Par­ty müss­te ga­ran­tiert nicht ver­han­delt wer­den.(dpa)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.