Nur die Zu­kunft wird es wei­sen

Friedberger Allgemeine - - Friedberg - VON THO­MAS GOSSNER So­zi­al­sta­ti­on gth@augs­bur­ger-all­ge­mei­ne.de

Als in den spä­ten 1990er-Jah­ren die Dis­kus­si­on um die Neu­ord­nung der Kran­ken­haus­land­schaft im Wit­tels­ba­cher Land ge­führt wur­de, da gab es nicht we­ni­ge, die ei­nen Neu­bau auf der grü­nen Wie­se der Sa­nie­rung und Er­wei­te­rung des al­ten Hau­ses mit­ten in Fried­berg vor­ge­zo­gen hät­ten. Der Frei­staat Bay­ern be­harr­te je­doch dar­auf, den al­ten Stand­ort bei­zu­be­hal­ten. Ei­ne Lö­sung, die nach­träg­lich von vie­len als rich­tig an­ge­se­hen wird, die aber auch mit ei­nem gro­ßen Pro­blem be­haf­tet ist: In die­ser zen­trums­na­hen La­ge gibt es kei­ne Er­wei­te­rungs­flä­chen mehr, wenn das me­di­zi­ni­sche und pfle­ge­ri­sche An­ge­bot ver­bes­sert wer­den soll. Der Land­kreis als Trä­ger der Kli­ni­ken an der Paar si­chert sich dar­um das So­zi­al­zen­trum.

Es ist ein Ge­schäft mit vie­len Even­tua­li­tä­ten. Nie­mand kann heu­te sa­gen, ob, wann und in wel­cher Form ei­ne Er­wei­te­rung des Kran­ken­hau­ses nö­tig sein wird. Und eben­so kann nie­mand sa­gen, wie es um die Zu­kunft der So­zi­al­sta­ti­on be­stellt sein wird, die in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten nur all­zu oft ei­ne Nuss­scha­le auf den Wo­gen der Ge­sund­heits­po­li­tik war. Gut mög­lich, dass auf ab­seh­ba­re Zeit al­les bleibt, wie es ist; und eben­so ist es mög­lich, dass sich die So­zi­al­sta­ti­on zu Be­ginn des nächs­ten Jahr­zehnts auch rä­um­lich neu ori­en­tie­ren muss.

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