Mehr Platz zum San­deln

Der Spiel­platz in Re­derz­hau­sen ist er­wei­tert wor­den, bei der Er­öff­nung am 4. Sep­tem­ber fei­ert die Feu­er­wehr mit

Friedberger Allgemeine - - Friedberg - VON SE­BAS­TI­AN MAYR

Fried­berg Schon vor sei­ner Er­wei­te­rung zähl­te der Spiel­platz beim Feu­er­wehr­haus in Re­derz­hau­sen zu den be­lieb­tes­ten im Stadt­ge­biet. Nun be­kommt die An­la­ge ei­ne neue Sand­flä­che, die 100 Qua­drat­me­ter­groß ist, so­wie zwei Bän­ke und ei­nen Tisch. Die Be­liebt­heit dürf­te das nicht ver­rin­gern.

Vor dem Um­bau konn­te der Spiel­platz nur mit ei­nem vier Qua­drat­me­ter gro­ßen Sand­kas­ten auf­war­ten und zähl­te we­gen sei­ner vie­len Spiel­ge­rä­te und dem Bolz­platz mit Fuß­ball­tor aus Sicht von Ar­chi­tekt Ste­phan Fritz den­noch zu den bes­ten An­la­gen der Stadt. Weil durch die Neu­bau­ge­bie­te vie­le jun­ge Fa­mi­li­en nach Re­derz­hau­sen ge­zo­gen sind, hat Fritz die gro­ße Sand­flä­che ge­plant, die in­ner­halb von rund ei­nem Mo­nat ent­stan­den ist und et­wa 40000 Eu­ro ge­kos­tet hat. Hin­ter der Sand­flä­che ver­läuft ein ge­pflas­ter­ter Weg, des­sen Sitz­flä­che gleich­zei­tig als Sitz­ge­le­gen­heit für auf­pas­sen­de und mit­spie­len­de El­tern die­nen soll.

„Für die Klei­nen ist es toll, wenn sie viel Platz zum San­deln ha­ben“, glaubt er. Eve­lyn Hausk­recht, die mit ih­ren bei­den En­keln auf dem Spiel­platz ist, kann dem nur zu­stim­men. Die bei­den Kin­der be­gin­nen so­fort, mit Schau­fel, Ei­mer und Sieb im Sand­kas­ten zu bau­en und über die Holz­stäm­me zu ba­lan­cie­ren, die als Sitz­ge­le­gen­hei­ten im Sand lie­gen. Auch die Freun­de Ma­xi und Paul, die bei­de neun Jah­re alt sind und fast je­den Tag auf dem Spiel­platz ver­brin­gen, freu­en sich auf das Bau­en im Sand.

Für die Re­derz­hau­se­ner sei es wich­tig ge­we­sen, dass ein Teil der vor­her kom­plett asphal­tier­ten Flä­che er­hal­ten bleibt, be­rich­tet Fritz. Dort ler­nen vie­le Kin­der das Fahr­rad­fah­ren. Die Mög­lich­keit wird es wei­ter ge­ben: Ein Be­reich bleibt auch nach dem Um­bau asphal­tiert. Beim Bau vor et­wa 25 Jah­ren war vor­ge­se­hen ge­we­sen, dass die Flä­che im Win­ter zum Eis­lau­fen ge­nutzt wer­den kann. Das wur­de aber nie um­ge­setzt.

Aus Sicht von Bür­ger­meis­ter Ro­land Eich­mann hat sich der Um­bau ge­lohnt. „So ein Spiel­platz wie bis­her wür­de für vie­le schon ei­nen Fort­schritt be­deu­ten“, sagt er. Die Stadt ha­be ih­ren Bür­gern aber noch mehr bie­ten wol­len. Be­reits bei ei­ner Er­he­bung vor et­wa fünf Jah­ren hat Ar­chi­tekt Fritz her­aus­ge­fun­den, dass El­tern teil­wei­se aus zehn Ki­lo­me­tern Ent­fer­nung mit ih­ren Kin­dern zu dem Spiel­platz fah­ren. Feu­er­wehr­kom­man­dant Jo­hann Held sieht auch jetzt noch re­gel­mä­ßig Au­tos mit Augs­bur­ger Kenn­zei­chen, die beim Spiel­platz par­ken.

Er will die Er­wei­te­rung des Spiel­plat­zes zum An­lass ei­nes Fests ma­chen: Die Feu­er­wehr ver­an­stal­tet am 4. Sep­tem­ber ei­ne Fei­er, bei der Kin­der un­ter an­de­rem das Lö­schen aus­pro­bie­ren dür­fen. Held will bei die­ser Er­öff­nung des Spiel­plat­zes auch die Re­derz­hau­se­ner Feu­er­wehr bei den Zu­ge­zo­ge­nen vor­stel­len.

Fo­to: Se­bas­ti­an Mayr

Aus vier Qua­drat­me­tern sind 100 Qua­drat­me­ter ge­wor­den: Der Sand­kas­ten am Spiel­platz in Re­derz­hau­sen ge­fällt nicht nur den Kin­dern aus der un­mit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft.

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