Be­schä­di­gun­gen am Rad sind pro­gram­miert

Friedberger Allgemeine - - Friedberg -

Zum Be­richt „Am Fahr­rad­stän­der schei­den sich die Geis­ter“vom 12. Au­gust: Das vom Bau­aus­schuss aus­ge­wähl­te Mo­dell ist auch bei mir durch­ge­fal­len, weil es schlicht­weg nicht zweck­mä­ßig ist und durch die Form Be­schä­di­gun­gen am Fahr­rad vor­pro­gram­miert sind. Ich ha­be des­halb die Fahr­rad-Ral­lye als In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ge­nutzt, um mich über die Um­set­zung der Be­lan­ge für uns Rad­ler zu in­for­mie­ren. Es wa­ren aber nicht nur „ro­te“Rad­ler da­bei, son­dern min­des­tens ein „schwar­zer“, näm­lich ich. Hier von ei­ner „Zu­sam­men­rot­tung auf der Stra­ße“zu spre­chen emp­fin­de ich schlicht­weg als Un­ver­schämt­heit von Herrn Ro­ckel­mann, der au­ßer­dem mit ei­nem Fahr­rad an der „Zu­sam­men­rot­tung“teil­nahm, das aus­sah, als ob es seit län­ge­rer Zeit nicht mehr das Ta­ges­licht er­blickt hät­te.

Wä­re die Fahr­rad-Ral­lye am An­fang der Dis­kus­sio­nen ge­stan­den, wä­re die Ent­schei­dungs­fin­dung be­stimmt ein­fa­cher ge­we­sen. Denn was nüt­zen die schöns­ten Fahr­rad­stän­der, wenn sie von den Rad­fah­rern nicht be­nutzt wer­den.

Die Radl­sai­son mag zwar ih­ren Ze­nit in die­sem Jahr über­schrit­ten ha­ben, aber es kann oh­ne Wei­te­res in die­ser so­ge­nann­ten „ru­hi­gen Zeit“et­was für den Radlver­kehr ge­tan wer­den, da­mit im neu­en Jahr die Fahr­rad­stän­der zur Nut­zung zur Ver­fü­gung ste­hen. Wolf­gang Schmidt, Fried­berg

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