Mü­he ge­ben bei der Be­wer­bung!

Friedberger Allgemeine - - K!ar.text - VON GI­DE­ON ÖTINGER kl­ar­text@aich­a­cher-nach­rich­ten.de

Fin­den Leu­te ei­ne pas­sen­de Stel­len­aus­schrei­bung, sei es im In­ter­net oder in der Zei­tung, schei­tern sie häu­fig an sich selbst. Wes­halb? Weil sie sich kei­ne Mü­he bei der Be­wer­bung ge­ben.

Ei­ne gu­te Be­wer­bung braucht Zeit. Das An­schrei­ben soll­te nicht zu kurz oder zu lang sein, der Le­bens­lauf muss stim­men und da­zu auch noch an­spre­chend aus­se­hen. Ge­pflegt aus­se­hen soll­te im Üb­ri­gen auch der Be­wer­ber auf sei­nem Fo­to. Lau­ter Din­ge, die es zu be­ach­ten gilt. Trotz­dem ma­chen das längst nicht al­le Job-Aspi­ran­ten und schlu­dern ih­re Un­ter­la­gen auf die Schnel­le hin. Bei ei­ner Ab­sa­ge ist die Ent­täu­schung an­schlie­ßend groß, und dem Un­ter­neh­men ge­ben sie die Schuld dar­an. Da­bei han­delt die Fir­ma nur lo­gisch und sucht sich lie­ber ei­nen Be­wer­ber aus, der sich Mü­he ge­ge­ben hat, als ei­nen, dem al­les egal ist.

Da­mit der Frust gar nicht erst ent­steht, gibt es Leu­te, die helfen und Tipps ge­ben. Das fängt bei den El­tern an, die in ih­rem Le­ben schon si­cher­lich ei­ni­ge Be­wer­bun­gen ge­schrie­ben ha­ben, und hört bei der Agen­tur für Ar­beit auf. Hier ar­bei­ten Ex­per­ten, die Be­wer­bern helfen kön­nen.

Das klingt nach zu viel Auf­wand? Dann soll­te sich der Be­wer­ber über­le­gen, ob ihm die Stel­le über­haupt wich­tig ist. Denn je­der Traum­be­ruf star­tet mit ei­ner ge­lun­ge­nen Be­wer­bung.

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