Wör­le­schwang

Friedberger Allgemeine - - Bayern -

La­ge Wör­le­schwang ge­hört seit 1976 zum Markt Zus­mar­shau­sen und liegt im Wes­ten des Land­krei­ses Augs­burg, di­rekt an der A 8. Der Ort be­fin­det sich im Na­tur­park West­li­che Wäl­der mit zahl­rei­chen Rad- und Wan­der­we­gen; die Wall­fahrts­kir­che in Vio­lau und der Roth­see in Zus­mar­shau­sen sind ganz in der Nä­he.

Ein­woh­ner Wör­le­schwang hat der­zeit 689 Ein­woh­ner (mit Ne­ben­wohn­sitz 719), die Ge­mein­de Zus­mar­shau­sen ins­ge­samt 6316 (mit Ne­ben­wohn­sitz 6577).

Na­me Wör­le­schwang wur­de erst­mals 1327 ur­kund­lich mit dem Na­men Wer­nischwanch er­wähnt. Un­ei­nig sind sich Fach­leu­te, wo­her der Orts­na­me kommt. Klar ist: Die Sil­be „-wang“be­deu­tet Flä­che, Feld oder Acker. Aber „Wör­le“? Es könn­te von ei­nem Na­men kom­men, von „Wa­rin“, „We­rin“oder ei­ner „Sied­lung im Ge­fil­de des Wolf(o)“. An­de­re Qu­el­len be­zie­hen sich auf das ger­ma­ni­sche Wort „Vu­var“, das wohl ur­sprüng­lich Furt be­deu­te­te und sich dann zum heu­ti­gen „Wehr“ent­wi­ckel­te. (ma­nu)

Fotos: Mar­cus Merk

Lan­ge Zeit stand der Bau­ern­hof in der Orts­mit­te von Wör­le­schwang leer. In dem ehe­ma­li­gen Kuh- und Schwei­ne­stall ist ein ge­müt­li­ches Ca­fé ent­stan­den. Zur­zeit stellt dort die Künst­le­rin Syl­via Bey­er­le ali­as Mom Bee ih­re Wer­ke aus.

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