War­um ein Strand mit­ten im Ort?

Friedberger Allgemeine - - Aichach-Friedberg - HIER SA­GEN SIE IH­RE MEI­NUNG

Zum Be­richt„ Schlecht wet­ter stim­mung im Pa­ra­dies“vom 18. Au­gust: Je­der hat na­tür­lich ei­ne an­de­re Vor­stel­lung vom Pa­ra­dies – darf auch ru­hig so blei­ben. Trotz­dem fra­ge ich mich, war­um man das „Strand­pa­ra­dies“nicht dort an­sie­delt, wo zu­min­dest die na­tür­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ge­ge­ben sind. Wir ha­ben in Mering doch das gro­ße Glück (bei Hoch­was­ser Pech), ei­nen schö­nen na­tur­be­las­se­nen Fluss im Ort zu ha­ben. Das heißt, Was­ser, Ufer (Strand wä­re ja mach­bar) sind aus­rei­chend von der Na­tur vor­ge­ge­ben, um tat­säch­lich ei­nen pa­ra­dies ähn­li­chen Zu­stand her­zu­stel­len.

Wie je­mand das Pa­ra­dies in ei­nem künst­li­chen Sand­loch, mit­ten im Ort, bei drö­ger Par­ty mu­sik, um­ge­ben von mas­si­ven Abg ren zungs blö­cken und da­zu auf dem Prä­sen­tier­tel­ler zu fin­den ver­mag, ent­zieht sich mei­ner Vor­stel­lung. Dar­über hin­aus ent­ste­hen da­durch Be­hin­de­run­gen für Bür­ger und den nor­ma­len Ver­kehrs­be­trieb, von den Kos­ten ganz zu schwei­gen. Die wer­den ja an­schei­nend aus rei­ner Ri­si­ko­freu­de von den Ver­an­stal­tern über­nom­men. Ernst Luibl, Mering

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