Pro­test mal an­ders: Trai­ner rei­ßen sich die Klei­der vom Leib

Friedberger Allgemeine - - Olympische Spiele 2016 - Fo­to: J. Gu­ez, afp

Zum Ab­schluss der Spie­le noch ein klas­si­scher Fall von „Zu früh ge­freut“: Der mon­go­li­sche Rin­ger Mand­akhn­aran Ganz­o­rig führ­te kurz vor En­de sei­nes Kamp­fes um Bron­ze ge­gen den Us­be­ken Ikhtiyor Navru­zov. In freu­di­ger Er­war­tung hüpf­te er ju­belnd auf der Mat­te her­um – prompt be­kam sein Geg­ner ei­nen Punkt. Und plötz­lich war der Us­be­ke Bron­ze­me­dail­len­ge­win­ner. Mit die­ser Ent­schei­dung des Schieds­ge­richts woll­ten sich die bei­den mon­go­li­schen Trai­ner nicht so rich­tig an­freun­den. Sie stürm­ten auf die Mat­te und ris­sen sich die Klei­der vom Leib. Da­zu brüll­ten sie wü­tend her­um. Ge­än­dert hat der Wut­an­fall na­tür­lich nichts. By­am­ba­ren­chin Ba­ya­raa, der kurz vor der Un­ter­ho­se ge­stoppt hat­te, schimpf­te: „Es gibt drei Mil­lio­nen Men­schen in der Mon­go­lei und al­le war­te­ten auf die­se Bron­ze­me­dail­le. Und nun? Kei­ne Me­dail­le.“

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