Weiß­rand­fle­der­maus

Friedberger Allgemeine - - Augsburg -

Ge­fähr­dungs­sta­tus Der­zeit be­steht kei­ne Ge­fähr­dung, die Weiß­rand­fle­der­maus ist ein Ge­win­ner der Kli­ma­er­wär­mung und be­fin­det sich in der Aus­brei­tung nach Nor­den.

Be­son­der­hei­ten Die Weiß­rand­fle­der­maus ist ei­ne Augs­bur­ger Be­son­der­heit – im Rest Bay­erns wur­de sie, mit Aus­nah­me von Mün­chen, bis­her kaum ge­sich­tet. Au­ßer­dem ist sie ei­ne aus­ge­präg­te „Sied­lungs­fle­der­maus“, sie scheint die Nä­he des Men­schen zu mö­gen. So quar­tiert sie sich im Som­mer ger­ne in Spal­ten an Ge­bäu­den wie Roll­la­den­käs­ten oder Mau­er­rit­zen ein.

Pro­ble­me Wie al­len Fle­der­maus­ar­ten macht der Weiß­rand­fle­der­maus der Ein­satz von Pes­ti­zi­den zu schaf­fen, da ih­nen da­durch ih­re Nah­rungs­grund­la­ge ent­zo­gen wird.

Über­le­bens­hil­fe Die Weiß­rand­fle­der­maus freut sich über je­den Gar­ten­be­sit­zer, der auf Pes­ti­zi­de ver­zich­tet. Da­durch, dass Fle­der­mäu­se spät abends und nachts un­ter­wegs sind und laut­los ja­gen, sind sie für den Men­schen ei­ne un­sicht­ba­re und kos­ten­lo­se Hil­fe bei der In­sek­ten­ver­nich­tung.

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