Al­le müs­sen mit­ma­chen…

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zu „Im­mer mehr Ver­pa­ckungs­müll“(Wirt­schaft) vom 17. Au­gust: Ein Ein­zel­ner kann die Welt nicht ver­än­dern. So viel steht fest. Wenn die Um­welt nach­hal­tig ge­stört, die Um­ge­bung groß­flä­chig ver­dreckt wer­den soll, dann müs­sen da wirk­lich vie­le mit­ma­chen. Ein ein­zeln weg­ge­wor­fe­ner Plas­tik­beu­tel reicht da nicht aus. Je­der ist ge­for­dert. Al­so: Täg­lich Cof­fe to go, je­des ein­zeln ge­kauf­te Ge­mü­se in Plas­tik­tü­ten pa­cken, beim Ein­kauf dar­auf ach­ten, dass nie et­was aus­geht, Ver­schim­mel­tes kann ja in die Rest­müll­ton­ne. Haupt­säch­lich Ein­weg-Ge­trän­ke­ver­pa­ckun­gen be­nut­zen, je­den Me­ter mit dem Au­to fah­ren, da­bei mög­lichst vor je­der ro­ten Am­pel noch kurz Voll­gas ge­ben, das er­höht den Sprit­ver­brauch. Ver­käu­fe­rin­nen sol­len wei­ter­hin je­dem Kun­den ei­ne Tü­te auf­drän­gen, … Ih­nen wer­den be­stimmt noch mehr Mög­lich­kei­ten ein­fal­len, je­der kann sei­nen Bei­trag leis­ten. Und ganz wich­tig: Al­le Um­welt­schüt­zer als Spin­ner be­zeich­nen und be­lä­cheln und im­mer be­haup­ten, dass es ja nichts bringt, als Ein­zel­ner auf un­se­re Er­de zu ach­ten! So könn­te es ge­lin­gen, wir sind auf ei­nem gu­ten Weg. Wal­ter Mül­ler, Kemp­ten

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