Es gab ei­ne zwei­te Fah­ne

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton Regional -

Zum Ar­ti­kel „Wie kommt die Tür­ken­fah­ne in den Dom“vom 20. Au­gust: Die auf­merk­sa­men Hö­rer mei­nes His­to­ri­schen Stadt­kol­lo­qui­ums „Ori­ent in Augs­burg“(je­weils Som­mer­sems­ter, Neue Stadt­bi­blio­thek) ken­nen die dan­kens­wer­ter Wei­se er­zähl­te Ge­schich­te be­reits. Sie wis­sen zu­dem – was auch dem Münch­ner Kunst­his­to­ri­ker Avi­no­am Sha­lem bis­her ent­gan­gen ist –, dass be­reits drei Jah­re zu­vor der Augs­bur­ger Pas­tor, Ori­en­ta­list und Kor­an­über­set­zer Fried­rich Wil­helm Beck (1649-1701) ei­ne bei Neu­häussl un­ter Be­tei­li­gung ei­ner Trup­pe aus Schwa­ben er­beu­te­te an­de­re Tür­ken­fah­ne be­schrieb und de­ren In­schrif­ten ent­zif­fer­te. Bei ihr han­delt es sich mög­li­cher­wei­se um die­je­ni­ge Fah­ne, die 1687 in der Pfarr­kir­che St. Pe­ter in Neu­burg a. d. Do­nau auf­ge­hängt wur­de. Im glei­chen Jahr wur­de im Üb­ri­gen in St. Mo­ritz ein tür­ki­sches Mäd­chen ge­tauft. Dies al­les wird in ab­seh­ba­rer Zeit in dem Buch „Ori­ent in Augs­burg“nach­ge­le­sen wer­den kön­nen. Prof. Dr. Wolf­gang E. J. We­ber, Stadt­ber­gen

In Augs­burg gibt es im­mer noch sehr viel Na­tur, mehr als in vie­len an­de­ren Groß­städ­ten. Wild­tie­re tum­meln sich nicht nur an Lech und Wertach, son­dern auch in pri­va­ten Gär­ten und selbst mit­ten im Zen­trum. Was sind das für Tie­re? Wo kann man sie be­ob­ach­ten? Und wel­che Men­schen hel­fen, da­mit sie über­le­ben kön­nen? In den kom­men­den Wo­chen ge­hen wir die­sen Fra­gen nach und ge­ben In­si­der-Tipps.

Heu­te (Teil 7): Kai Deutsch­mann be­ob­ach­tet Weiß­rand­fle­der­mäu­se.

Als Nächs­tes geht es am Frei­tag um Gän­se­sä­ger.

Fo­to: LBV

So sieht ei­ne Weiß­rand­fle­der­maus aus der Nä­he aus.

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