Mehr­heit der Rus­sen rech­net mit Wahl­be­trug

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Die­se Um­fra­ge wird Wla­di­mir Pu­tin nicht ge­fal­len: Vier Wo­chen vor der Par­la­ments­wahl in Russ­land rech­net mehr als die Hälf­te der Rus­sen mit Be­trug durch Be­hör­den oder Par­tei­en. 51 Pro­zent der Be­frag­ten sei­en über­zeugt, dass es bei der Du­ma­wahl am 18. Sep­tem­ber Ver­stö­ße ge­gen das Wahl­recht ge­ben wird, teil­te das an­ge­se­he­ne Le­wa­da-Zen­trum in Mos­kau mit. Knapp ein Vier­tel der be­frag­ten Rus­sen ist be­reit, selbst ih­re Stim­me zu ver­kau­fen. Et­wa die Hälf­te da­von hält 5000 Ru­bel (et­wa 70 Eu­ro) für ei­nen an­ge­mes­se­nen Preis. Op­po­si­tio­nel­le hat­ten Miss­brauchs­vor­wür­fe bei der Du­ma­wahl 2011 er­ho­ben und von den „schmut­zigs­ten Wah­len“seit dem En­de der So­wjet­uni­on ge­spro­chen.

Nord­ko­rea droht mit Atom­an­griff

Nord­ko­rea hat zu Be­ginn ei­nes all­jähr­li­chen Mi­li­tär­ma­nö­vers der USA und Süd­ko­reas mit ei­nem ato­ma­ren Erst­schlag ge­droht. Nord­ko­reas Volks­ar­mee un­ter­stell­te bei­den Län­dern, ei­nen Atom­krieg auf der Halb­in­sel vor­zu­be­rei­ten. Soll­te es die ge­rings­ten An­zei­chen ei­ner Ag­gres­si­on ge­ben, wer­de Nord­ko­rea „die Hoch­burg der Pro­vo­ka­ti­on durch ei­nen Erst­schlag in ko­rea­ni­schem Stil in ei­nen Hau­fen Asche ver­wan­deln“, wur­de ein Ar­mee­spre­cher von den Staats­me­di­en zi­tiert.

Fo­to: afp

Der An­ge­klag­te vor Ge­richt.

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