Auf­hor­chen las­sen

12. bis 17. Sep­tem­ber: Wo­che des Hö­rens 2016

Friedberger Allgemeine - - Augsburg - Wei­te­re In­fos im In­ter­net www.fgh-in­fo.de

Der Hör­sinn hat für das mensch­li­che Zu­sam­men­le­ben im­men­se Be­deu­tung. Dar­auf will die För­der­ge­mein­schaft Gu­tes Hö­ren (FGH) mit der bun­des­wei­ten Ak­ti­ons­wo­che zur Hör­ge­sund­heit, vom 12. bis 17. Sep­tem­ber, auf­merk­sam ma­chen. Un­ter dem Mot­to „Lie­be ist... ein Hör­test beim Hör­akus­ti­ker“wer­den nicht nur Be­trof­fe­ne, son­dern auch die Men­schen im so­zia­len Um­feld an­ge­spro­chen. Denn beim Hö­ren geht es vor al­lem um Kom­mu­ni­ka­ti­on, ein ak­ti­ves und er­füll­tes Le­ben in Ge­mein­sam­keit und Ge­sell­schaft. Ne­ben dem per­sön­li­chen Hör­be­wusst­sein ist da­her auch die Ver­ant­wor­tung von Freun­den und An­ge­hö­ri­gen ge­fragt. Ih­nen fällt es oft eher auf, wenn je­mand nicht mehr gut hört.

Na­tür­li­che Ver­schleiß­er­schei­nun­gen

Prak­tisch rund um die Uhr ist das Ge­hör im Ein­satz. Des­halb un­ter­liegt es na­tür­li­chen Ver­schleiß­er­schei­nun­gen, die im An­fangs­sta­di­um kaum auf­fal­len. Sie wer­den da­her nicht als Be­ein­träch­ti­gung wahr­ge­nom­men. Zu­dem tra­gen Ge­wöh­nungs­ef­fek­te da­zu bei, dass Be­trof­fe­ne lan­ge nicht mer­ken, wann der rich­ti­ge Zeit­punkt zum Han­deln ge­kom­men ist. Denn es ist für sie schon zur Nor­ma­li­tät ge­wor­den, dass ihr Um­feld schein­bar un­deut­lich spricht. Genau­so, dass sie selbst nach­fra­gen müs­sen oder sich den Sinn des Ge­sag­ten ein­fach zu­sam­men­rei­men. Das Nach­fra­gen und die of­fen­sicht­li­chen Miss­ver­ständ­nis­se, von de­nen Un­ter­hal­tun­gen dann ge­prägt sind, soll­ten aber al­le Be­tei­lig­ten auf­hor­chen las­sen. Denn nicht nur im pri­va­ten und be­ruf­li­chen All­tag wir­ken sich Hör­min­de­run­gen nach­tei­lig aus. Frü­her oder spä­ter füh­ren sie zu er­höh­ter An­span­nung und Stress, der so­wohl das Wohl­be­fin­den wie auch die Ge­sund­heit ge­fähr­det.

Wirk­sa­me und kom­for­ta­ble Lö­sun­gen

Wer da­ge­gen durch re­gel­mä­ßi­ge Hör­tests den Sta­tus sei­nes Hör­ver­mö­gens kennt, kann recht­zei­tig et­was un­ter­neh­men. Da­für hält die Hör­akus­tik heu­te ein brei­tes Spek­trum wirk­sa­mer und kom­for­ta­bler Lö­sun­gen be­reit. Sie kön­nen von den Hör­akus­ti­kern für je­den per­sön­li­chen Be­darf an­ge­passt wer­den. Die Ak­zep­tanz mo­der­ner Hör­ge­rä­te und die Zuf­rie­den­heit der Nut­zer sind durch das ho­he tech­no­lo­gi­sche und hand­werk­li­che Ni­veau in der Hör­akus­tik seit Jah­ren groß. So gibt es kei­nen Grund mehr, auf die Vor­tei­le und An­nehm­lich­kei­ten zu ver­zich­ten. Trotz­dem un­ter­neh­men im­mer noch zu vie­le Men­schen zu spät et­was ge­gen ih­re Hör­de­fi­zi­te. Häu­fi­ge Grün­de sind die all­mäh­li­che Ge­wöh­nung an das schlech­te­re Hö­ren oder das Ver­drän­gen der Schwie­rig­kei­ten. Die FGH ap­pel­liert da­her mit der Wo­che des Hö­rens nicht nur an die Be­trof­fe­nen selbst, son­dern auch an die Men­schen aus dem so­zia­len Um­feld, die­ses teils sen­si­ble und im­mens wich­ti­ge The­ma ernst zu neh­men und an­zu­spre­chen. Denn ein of­fe­nes Wort, Ver­ständ­nis und ein Hör­test hel­fen. So kön­nen vie­le Pro­ble­me ge­löst wer­den, die nur durch schlech­tes Hö­ren ent­ste­hen. Be­trof­fen sind kei­nes­wegs nur Se­nio­ren, son­dern zu­neh­mend auch Men­schen mitt­le­ren Al­ters, jun­ge Er­wach­se­ne, Ju­gend­li­che und auch Kin­der. Denn der na­tür­li­che Ver­schleiß der Haar­sin­nes­zel­len im In­nen­ohr kann durch Lärm und Um­welt­ge­räu­sche be­schleu­nigt und ver­stärkt wer­den. Wer aus­ge­reif­te Hör­tech­no­lo­gie nutzt, pro­fi­tiert von den Vor­tei­len: Ge­sprächs­part­ner wer­den wie­der bes­ser ver­stan­den, die zwi­schen­mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on funk­tio­niert. Da­mit stei­gen nach­weis­lich auch das Wohl­be­fin­den und die Le­bens­qua­li­tät.

Kos­ten­lo­sen Hör­test ma­chen

Die Wo­che des Hö­rens ist ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit, sich ein paar Mi­nu­ten Zeit für das ei­ge­ne Ge­hör zu neh­men und ei­nen Hör­test zu ma­chen – al­lein, zu zweit oder in der Grup­pe.

Fo­tos: FGH

Be­son­ders zwi­schen Kin­dern und ih­ren Groß­el­tern ist es für die Kom­mu­ni­ka­ti­on wich­tig, dass al­le gut hö­ren. Mit zu­neh­men­dem Al­ter kann das Ge­hör durch na­tür­li­chen Ver­schleiß nach­las­sen. Re­gel­mä­ßi­ge Hör­tests bei ei­nem Hör­ge­rä­te­kus­ti­ker ge­ben Auf­schluss über den Stand des Hör­ver­mö­gens.

Aus­gangs­punkt der Hör­be­ra­tung ist in fast al­len Fäl­len der Hör­test. Da­bei hört der Kun­de Tö­ne in ver­schie­de­ner Laut­stär­ke und Ton­hö­he.

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