Be­trifft: Richard Wa­gner

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zu „Wie Wa­g­ners Er­ben sei­ne Kunst per­ver­tier­ten“(Feuilleton) vom 20. Au­gust: Um Richard Wa­gner für die Na­zis zu ver­ein­nah­men, muss­te nicht viel „per­ver­tiert“wer­den. Wa­gner war ein aus­ge­präg­ter An­ti­se­mit, was er z. B. in ei­nem Pam­phlet „Das Ju­den­tum in der Mu­sik“, im Jah­re 1850 ver­öf­fent­licht un­ter ei­nem Pseud­onym, sehr deut­lich zum Aus­druck ge­bracht hat. Wa­gner hat sich da­mit fast zwangs­läu­fig für die Na­zis an­ge­bo­ten. Und dass sei­ne Fa­mi­lie hier ak­tiv mit­mach­te, da sie durch die Über­fi­gur Wa­gner si­cher stark ge­prägt wor­den war, ist wohl nicht er­staun­lich. Wolf­gang Ham­mer, Do­nau­wörth

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