Axt-Op­fer au­ßer Le­bens­ge­fahr

Friedberger Allgemeine - - Bayern -

Würzburg Das letz­te Op­fer des Würz­bur­ger Axt-An­griffs ist au­ßer Le­bens­ge­fahr. Wie das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Würzburg mit­teil­te, be­ste­he mehr als ei­nen Mo­nat nach der Blut­tat bei dem Mann aus Hong­kong kei­ne aku­te Le­bens­ge­fahr mehr. Sei­ne Ge­ne­sung wer­de aber noch län­ge­re Zeit dau­ern. „Für die nächs­ten Ta­ge“blei­be er noch auf der In­ten­siv­sta­ti­on. Be­reits am Frei­tag war der 30-jäh­ri­ge Freund der Toch­ter aus der Ur­lau­ber­fa­mi­lie aus dem künst­li­chen Ko­ma ge­holt wor­den. Ein 17 Jah­re al­ter Flücht­ling hat­te ihn und drei wei­te­re Mit­glie­der der Fa­mi­lie am 18. Ju­li in ei­nem Re­gio­nal­zug in Würzburg mit ei­ner Axt und ei­nem Mes­ser an­ge­grif­fen. Nach­dem ein an­de­rer Fahr­gast die Not­brem­se ge­zo­gen hat­te, floh der Tä­ter und at­ta­ckier­te ei­ne Fuß­gän­ge­rin. Al­le fünf Op­fer wur­den schwer ver­letzt. Va­ter, Mut­ter und Toch­ter so­wie die Spa­zier­gän­ge­rin wa­ren be­reits seit län­ge­rem au­ßer Le­bens­ge­fahr, wer­den aber noch in der Kli­nik be­han­delt.

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