Ei­ne ro­man­ti­sche Ab­küh­lung in der Kahn­fahrt

Friedberger Allgemeine - - Augsburg - Fo­to: Micha­el Hoch­ge­muth

Je­der hat ei­nen Lieb­lings­platz in der Stadt. Ei­ne Oa­se der Ru­he, der Stil­le, des Ent­span­nens. Ei­nen Platz, an dem man sich wohl­fühlt. An dem man Freun­de trifft, die See­le bau­meln lässt. Der per­fek­te Ort da­für ist die Kahn­fahrt am Stadt­gra­ben. Im in­ten­si­ven Grün des Was­sers spie­geln sich die bun­ten Ru­derk­äh­ne, mit de­nen man sich auf dem stil­len Was­ser her­um­trei­ben kann. Und ab und zu schwimmt ein Schwan vor­bei, wenn man sich dann im Bier­gar­ten von den Ru­der­stra­pa­zen er­holt. Schon Bert Brecht – in Sicht­wei­te auf­ge­wach­sen – soll stun­den­lang le­send und sin­nie­rend auf dem Ei­sen­ge­län­der ge­ses­sen ha­ben, das den Gra­ben um­gibt. Der Augs­bur­ger Paul Kurz hat­te 1876 nicht nur ei­ne Fa­mi­lie, son­dern auch den Kahn­ver­leih ge­grün­det. Seit­her ist der eben­so char­man­te wie idyl­li­sche Bier­gar­ten, der um­rankt ist von al­ten, schat­ti­gen Kas­ta­ni­en, in Fa­mi­li­en­be­sitz – in vier­ter Ge­ne­ra­ti­on in­zwi­schen. Ei­ne grü­ne In­sel di­rekt am Was­ser. Die Kahn­fahrt, Ried­ler­stra­ße 11, ist bis Ok­to­ber täg­lich von 11 bis 23 Uhr, ge­öff­net.

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