Die Kunst und die Küns­te im Hoch­feld

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton Regional -

Und die Kunst und die Küns­te im Hoch­feld? Da wa­ren die Schu­le, aber auch die Kir­che im­mer schon ein wich­ti­ger An­lauf­punkt. In St. Ca­ni­si­us be­kam Chris­tel Mal­hö­fer Mu­sik­un­ter­richt, den sie sich üb­ri­gens selbst als jun­ges Mäd­chen fi­nan­zie­ren muss­te. Von den El­tern gab es da­mals kei­nen Zu­schuss, er­zählt sie. Mit ei­ner Map­pe ist sie an un­se­ren mo­bi­len Schreib­tisch vor der Ker­schen­stei­ner Schu­le ge­kom­men: mit Zeug­nis­sen von frü­her, Fo­tos von der Fa­schings­fei­er in den Lamm­bräustu­ben 1956 – dar­auf die Kin­der ver­klei­det, von der Hol­län­de­rin bis zum klei­nen Chi­ne­sen. Im­mer wie­der taucht die Kir­che auf. Auch in Blei­stift-Zeich­nun­gen, die Chris­tel Mal­hö­fer 1961 als 17-Jäh­ri­ge von der Kir­che an­ge­fer­tigt hat. Kunst- und Mu­sik­leh­re­rin ist sie ge­wor­den. Und nun, wo sie in Pen­si­on ist, ist sie aus Wup­per­tal wie­der ins Hoch­feld, ih­re al­te Hei­mat zu­rück­ge­kehrt. Mal­kur­se hat sie be­reits ge­ge­ben. Auch sonst ist sie stark en­ga­giert. Und sie sagt: „Es ist nicht ganz ein­fach, die Men­schen zu mo­ti­vie­ren.“

Die Kir­che St. Ca­ni­si­us 1961 von Chris­tel Mal­hö­fer ge­zeich­net.

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