Die gro­ße Rück­kehr von Frank Oce­an

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton -

Phä­no­me­na­ler Auf­tritt, die Zwei­te. Teil eins liegt gut vier Jah­re zu­rück, hieß „Chan­nel Oran­ge“, war sein So­lo-De­büt und mach­te den Ka­li­for­ni­er Fran Oce­an so­fort zum neu­en Su­per­star des­sen, was heu­te „Con­tem­pora­ry R&B“heißt: klas­sisch ge­fühl­vol­le schwar­ze Mu­sik mit zeit­ge­mä­ßer Elek­tro­nik, mi­ni­ma­lis­tisch per­fek­tio­niert. Jetzt erst, aber da­für so rich­tig, geht’s wei­ter. Frank Oce­an hat über­ra­schend und auf ei­nen Schlag ei­ne Zeit­schrift, ei­nen Mu­sik­film und da­zu ein neu­es Al­bum ver­öf­fent­licht. „Blon­de“heißt es, ist 15 Tracks lang – und sehr sehr ge­fühl­voll. Ein biss­chen Hip-Hop, ein biss­chen E-Gi­tar­re auch, aber wirk­lich im­mer ist da die­se fei­ne Stim­me, die meist von Lie­be und/oder Leid er­zählt. Schön ist das schon und in sei­ner Zart­heit wie­der über al­lem Pop schwe­bend. Was für Fein­schme­cker? Es lässt sich da­mit je­den­falls nicht nur ein Spät­som­mer­abend woh­lig ver­träu­men. **** *

(Def Jam)

Frank Oce­an: Blon­de

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