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Frei­burg ist wie­der auf­ge­stie­gen. Bis­lang konn­ten

Friedberger Allgemeine - - Doppelpack - VON SON­JA NA­GEL

Zum Glück gab es we­nigs­tens die Eu­ro­pa­meis­ter­schaft und Olym­pia. Sonst wä­re das War­ten auf die neue Bun­des­li­ga­sai­son und die Nach­mit­ta­ge be­zie­hungs­wei­se Aben­de auf der Couch noch qual­vol­ler ge­we­sen. End­lich ist es so­weit: Heu­te Abend er­öff­nen Bay­ern und Bre­men die 54. Sai­son. Noch be­vor der Ball wie­der rollt, ge­hen die Spe­ku­la­tio­nen los: Wer wird Meis­ter? Und wer muss nach den 34 Spiel­ta­gen den Gang in die zwei­te Li­ga an­tre­ten? Schnell wer­den als Ab­stiegs­kan­di­da­ten un­ter an­de­rem die Auf­stei­ger ge­han­delt. Auf RB Leip­zig trifft das wohl eher nicht zu. Doch wie ste­hen die Chan­cen für den SC Frei­burg? Bier­du­schen, Ge­sän­ge und ei­ne un­ver­ges­se­ne Pres­se­kon­fe­renz – die Freu­de über den Wie­der­auf­stieg beim SC Frei­burg En­de April war rie­sig. Trai­ner Chris­ti­an Streich, der sei­ne schun­keln­den Jungs aus Re­spekt vor dem Geg­ner Pa­der­born aus der Pres­se­kon­fe­renz ver­scheucht hat­te, freu­te sich lei­se: „Ich bin ein­fach froh, dass wir es ge­schafft ha­ben – mehr nicht.“Und das, ob­wohl der SC zum drit­ten Mal in der Ver­eins­ge­schich­te den di­rek­ten Wie­der­auf­stieg klar­mach­te. Dass der Coach nicht nur beim Fei­ern an­ders ist als vie­le sei­ner Kol­le­gen, be­weist er re­gel­mä­ßig durch sei­ne Sprü­che. Bei der Ba­di­schen Zei­tung gibt es so­gar den „Streich der Wo­che“– ei­ne Vi­deo-Ru­brik, in der be­son­ders lus­ti­ge Aus­sa­gen des Trai­ners ver­öf­fent­licht wer­den. Auch dass er zum Trai­ning statt mit Lu­xus­wa­gen mit sei­nem Fahr­rad kommt, sagt viel über den 51-Jäh­ri­gen aus. Freu­en dür­fen sich Erst­li­gaf­ans auf sei­ne hit­zi­gen Dis­kus­sio­nen mit den Schieds­rich­tern, wil­des

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