Staats­be­gräb­nis für die Op­fer

281 Men­schen star­ben beim Erd­be­ben

Friedberger Allgemeine - - Erste Seite -

Rom Die Op­fer der Erd­be­ben­ka­ta­stro­phe in Ita­li­en wer­den bei ei­nem Staats­be­gräb­nis ge­ehrt. Zu der Trau­er­fei­er am heu­ti­gen Samstag in As­co­li Pi­ce­no in den Mar­ken kom­men auch Staats­prä­si­dent Ser­gio Mat­ta­rel­la und Re­gie­rungs­chef Mat­teo Ren­zi. Zugleich wur­de für Samstag ein na­tio­na­ler Trau­er­tag aus­ge­ru­fen. Die Fah­nen an öf­fent­li­chen Ge­bäu­den sol­len in ganz Ita­li­en auf halb­mast ge­setzt wer­den, um der min­des­tens 281 To­ten zu ge­den­ken. Es sei „der Tag der Trau­er“, sag­te Par­la­ments­prä­si­den­tin Lau­ra Bold­ri­ni. In der klei­nen Stadt Amatrice, die von dem Erd­be­ben am Mitt­woch am stärks­ten ge­trof­fen wur­de, soll kom­men­den Di­ens­tag ei­ne Trau­er­fei­er statt­fin­den.

Bei der Erd­be­ben­ka­ta­stro­phe ka­men nach An­ga­ben des Zi­vil­schut­zes min­des­tens 281 Men­schen ums Le­ben, fast 400 wur­den ver­letzt ins Kran­ken­haus ge­bracht. Ei­ne of­fi­zi­el­le Zahl zu den Ver­miss­ten gab es nicht. Aber nach­dem in den Mar­ken kei­ne Ver­miss­ten mehr ge­mel­det wur­den, kon­zen­trie­re sich die Su­che auf Amatrice. Dort wür­den noch et­wa 15 Men­schen ver­misst, sag­te Bür­ger­meis­ter Ser­gio Pi­roz­zi. Un­ter den Erd­be­ben­op­fern sind auch meh­re­re Aus­län­der, nach bis­he­ri­gen Er­kennt­nis­sen aber kei­ne Deut­schen. »Pan­ora­ma

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