Rot­mi­lan

Friedberger Allgemeine - - Augsburg -

Ver­brei­tung Der Rot­mi­lan kommt nur in Eu­ro­pa vor. Et­wa 60 Pro­zent al­ler welt­weit vor­kom­men­den Rot­mi­la­ne le­ben in Deutsch­land.

Ge­fähr­dungs­sta­tus In Bay­ern ist der Rot­mi­lan in die zweit­höchs­te Ka­te­go­rie der Ro­ten Lis­ten auf­ge­rückt – un­ter die „stark ge­fähr­de­ten“Ar­ten. In der Re­gi­on be­fin­det er sich in ei­ner Be­stands­er­ho­lung.

Be­son­der­hei­ten Frü­her wur­de der Rot­mi­lan auch „Ga­bel­wei­he“ge­nannt: An­hand des tief ge­ga­bel­ten Schwan­zes ist er von an­de­ren Greif­vö­geln zu un­ter­schei­den. Er frisst ger­ne Klein­s­äu­ger und jagt auf ge­mäh­ten Wie­sen, da er dort sei­ne Beu­te gut er­spä­hen kann. Da­bei kann er mit sei­nen Au­gen Beu­te­tie­re aus bis zu 800 Me­tern Hö­he er­spä­hen. Rot­mi­la­ne se­hen et­wa acht­mal schär­fer als Men­schen.

Pro­ble­me Grün­de für den Rück­gang der Po­pu­la­ti­on sind die Land­wirt­schaft mit dem Ein­satz von Che­mi­ka­li­en, da die­se sein Nah­rungs­an­ge­bot ver­rin­gert. Strom­mas­ten und die Wind­kraft­an­la­gen wer­den ihm oft zum Ver­häng­nis.

Über­le­bens­hil­fe Hel­fen kann je­der, in­dem er sich z. B. für Le­bens­mit­tel aus dem öko­lo­gi­schen Land­bau ent­schei­det.

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