Ski­schau­kel am Ried­ber­ger Horn kommt

Baye­ri­sches Ka­bi­nett will den Al­pen­plan än­dern

Friedberger Allgemeine - - Erste Seite - VON ULI BACH­MEI­ER

Mün­chen Die CSU-Staats­re­gie­rung hat die Wei­chen für den Bau der um­strit­te­nen Ski­schau­kel am Ried­ber­ger Horn im All­gäu ge­stellt. Die da­für not­wen­di­ge Än­de­rung des Al­pen­plans wur­de ges­tern im Ka­bi­nett be­schlos­sen. Das letz­te Wort hat jetzt der Land­tag.

Die Än­de­rung des Al­pen­plans, der das Ried­ber­ger Horn bis­her vor je­dem Ein­griff in die Na­tur schützt, ist Teil des Ent­wurfs für ein über­ar­bei­te­tes Lan­des­ent­wick­lungs­pro­gramm (LEP). Die­ser Ent­wurf sieht auch ei­ne Neu­re­ge­lung über den Min­dest­ab­stand von Strom­tras­sen zur Wohn­be­bau­ung so­wie ei­ne Lo­cke­rung der Vor­schrif­ten über den Bau von Ge­wer­be­ge­bie­ten au­ßer­halb von Ort­schaf­ten vor. Hei­mat­mi­nis­ter Mar­kus Sö­der (CSU) er­hofft sich vom neu­en LEP ei­nen wirt­schaft­li­chen Schub für die Ent­wick­lung des länd­li­chen Raums und ei­ne Ent­las­tung der Bal­lungs­räu­me. „Da­mit ge­ben wir den Kom­mu­nen mehr Frei­heit und ver­bes­sern den Na­tur­schutz“, sag­te Sö­der. Die Än­de­rung des Al­pen­plans er­mög­li­che tou­ris­ti­sche Ent­wick­lung im All­gäu.

War­um der neue Lan­des­ent­wick­lungs­plan bei Na­tur­schüt­zern und Grü­nen auf schar­fe Kri­tik stößt, was die wich­tigs­ten Streit­punk­te sind und war­um die Bür­ger­be­tei­li­gung wie ei­ne Ali­bi-Ver­an­stal­tung wirkt, le­sen Sie auf Bay­ern.

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