Ar­mut, Mer­kel, Po­pu­lis­ten

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zum In­ter­view mit Il­se Ai­g­ner „Es geht den Men­schen bes­ser als je zu­vor“(Wirt­schaft) vom 25. März: Frau Ai­g­ner hat voll­kom­men recht. Zwar gibt es noch vie­le ar­me Men­schen in un­se­rem Land, ob selbst ver­schul­det oder durch un­güns­ti­ge Um­stän­de. Aber wann ist der Mensch arm? Wenn er nicht je­des Jahr min­des­tens ein­mal in Ur­laub fah­ren kann oder sich sonst nicht mehr den ge­wohn­ten Lu­xus leis­ten kann? Arm ist der Mensch erst dann, wenn er sei­ne Fa­mi­lie oder sich selbst nicht mehr er­näh­ren, kei­ne Woh­nung be­zah­len und sich nicht klei­den kann. Al­les an­de­re recht­fer­tigt nicht das Ar­muts­ge­jam­mer. Was wir in Deutsch­land wirt­schaft­lich und po­li­tisch er­reicht ha­ben, ver­dan­ken wir der klu­gen und um­sich­ti­gen Füh­rung un­se­rer de­mo­kra­ti­schen Par­tei­en und nicht zu­letzt Frau An­ge­la Mer­kel, die mit ih­rer Klug­heit und Über­legt­heit sehr viel zum Woh­le un­se­rer Men­schen bei­ge­tra­gen hat. Über­le­gen wir des­halb gut, ob wir dar­an et­was än­dern wol­len. Vor al­lem müs­sen wir den Rechts­po­pu­lis­mus mit al­len Mit­teln ver­hin­dern. Ich weiß, wo­von ich spre­che. Ich bin 91 Jah­re und ha­be schon an­de­re Zei­ten er­lebt, die, wie ich hof­fe, nicht wie­der­kom­men. Wil­hel­mi­ne Dop­fer, Im­men­stadt

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