Kein Maß­stab

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zum sel­ben The­ma: Es ist schon in­ter­es­sant, wie sich die Me­di­en an Mar­tin Schulz ab­ar­bei­ten. Auch die kon­ser­va­ti­ven Par­tei­en las­sen an dem neu­en Mann kei­nen gu­ten Fa­den. Da­mit wol­len sie von den ei­ge­nen Schwä­chen und Feh­lern ab­len­ken. We­nigs­tens 100 Ta­ge still­hal­ten mit Hä­me und Denun­zia­ti­on wä­re fair, und das soll­te auch an­de­ren Kan­di­da­ten, egal wel­cher Cou­leur, zu­ge­bil­ligt wer­den. Den Aus­gang der Wah­len im Saar­land als ir­gend­ei­nen Maß­stab für die Bun­des­re­pu­blik zu se­hen, ist zu kurz ge­dacht. Denn von den rund 800 000 Wahl­be­rech­tig­ten wa­ren 560 000 zur Wahl ge­gan­gen. Wenn man be­denkt, dass das Bun­des­land Bay­ern über neun Mil­lio­nen Wahl­be­rech­tig­te auf­weist, wird deut­lich, dass die Saar­land-Wahl nur ei­ne „Ran­der­schei­nung“war und für kei­nen Ver­gleich taugt! Uwe Claus, Füs­sen

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