Je­de vier­te deut­sche Kli­nik schreibt ro­te Zah­len

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Ein Vier­tel der knapp 2000 Kran­ken­häu­ser in Deutsch­land schreibt trotz der jüngs­ten Ge­sund­heits­re­form noch im­mer Ver­lus­te. Al­ler­dings sei das De­fi­zit al­ler Kran­ken­häu­ser in den ver­gan­ge­nen Jah­ren von 40 auf knapp 33 Pro­zent zu­rück­ge­gan­gen, sag­te der Prä­si­dent der Deut­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft, Tho­mas Re­u­mann. Zu­gleich mahn­te er ei­ne bes­se­re Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten und Kran­ken­häu­sern an. Den Pra­xis-Ärz­ten warf Re­u­mann vor, kei­ne Lö­sung für ei­ne bes­se­re Steue­rung von Not­fall­pa­ti­en­ten an­zu­bie­ten.

Kas­sen zah­len im­mer mehr frei­wil­li­ge Leis­tun­gen

Die Aus­ga­ben der ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen für frei­wil­li­ge Leis­tun­gen wie Rü­cken­kur­se und Ho­möo­pa­thie ha­ben sich ei­nem Be­richt zu­fol­ge bin­nen vier Jah­ren fast ver­dop­pelt. Im ver­gan­ge­nen Jahr sei­en für sol­che oft aus Wett­be­werbs­grün­den an­ge­bo­te­nen Leis­tun­gen rund an­dert­halb Mil­li­ar­den Eu­ro aus­ge­ge­ben wor­den, be­rich­te­te die über Da­ten des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums. 2012 wa­ren es dem­nach erst 780 Mil­lio­nen Eu­ro, was ei­nem An­stieg von 94 Pro­zent in die­sem Zei­t­raum ent­spricht. Al­lein zwi­schen 2015 und 2016 wur­de den An­ga­ben zu­fol­ge ein Plus von mehr als 20 Pro­zent re­gis­triert.

Fo­to: afp

Die Aus­ga­ben der Kas­sen für Ho­möo­pa thie & Co. wach­sen ra­sant.

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