Grund­si­che­rung

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Die Grund­si­che­rung im Al­ter und bei Er­werbs­min­de­rung ist seit dem Jahr 2005 im So­zi­al­ge­setz­buch (SGB) XII ge­re­gelt.

Be­hin­der­te ab 18 Jah­ren ha­ben ei nen An­spruch, wenn sie voll er werbs­ge­min­dert sind und ih­ren Le bens­un­ter­halt nicht mit ei­ge­nem Ein­kom­men und/oder Ver­mö­gen si cher­stel­len kön­nen.

Als voll er­werbs­ge­min­dert gel­ten Menschen, die we­gen Krank­heit oder Be­hin­de­rung dau­er­haft nicht im Stan­de sind, min­des­tens drei St­un­den täg­lich auf dem all­ge­mei­nen Ar­beits­markt tä­tig zu sein.

Wer in ei­ner Werk­statt für be­hin der­te Menschen (WfBM) ar­bei­tet, muss sich nur ein Teil sei­nes Ver di­ens­tes auf den Grund­si­che­rungs be­darf an­rech­nen las­sen.

An­spruch auf Grund­si­che­rung ha ben auch äl­te­re Menschen, de­ren Ren­te so klein ist, dass sie bei­spiels wei­se nicht aus­reicht, um die Kos ten für die Ver­sor­gung in ei­nem Pfle­ge­heim zu be­zah­len. (bom)

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