See­ho­fer soll blei­ben – aber wo?

Gerd Mül­ler will ihn in Ber­lin, Il­se Ai­g­ner in Mün­chen

Friedberger Allgemeine - - Erste Seite - VON ULI BACHMEIER

Mün­chen Die Ru­fe aus der CSU, Horst See­ho­fer sol­le als Par­tei­chef wei­ter­ma­chen, wer­den lau­ter. Ob er nach der Bun­des­tags­wahl im Herbst ins Bun­des­ka­bi­nett wech­seln soll, ist aber of­fen­bar um­strit­ten.

Nach Ex-Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Pe­ter Ram­sau­er sprach sich ges­tern auch Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Mül­ler für See­ho­fer als Spit­zen­kan­di­dat der CSU für die Bun­des­tags­wahl aus. Der CSU-Mi­nis­ter aus dem All­gäu emp­fahl See­ho­fer auch, nach ei­nem Wahl­sieg ins Bun­des­ka­bi­nett ein­zu­tre­ten. „Ein CSU-Chef als Mit­glied der Bun­des­re­gie­rung wür­de un­se­re Durch­schlags­kraft wei­ter er­hö­hen“, sag­te Mül­ler.

Auch Bay­erns Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Il­se Ai­g­ner will, dass Horst See­ho­fer bleibt – und zwar als baye­ri­scher Mi­nis­ter­prä­si­dent. An­ge­spro­chen auf die Dis­kus­si­on um ei- nen mög­li­chen See­ho­fer-Nach­fol­ger sag­te die ober­baye­ri­sche CSU-Be­zirks­vor­sit­zen­de: „Ich hal­te die­se Dis­kus­si­on für über­flüs­sig, voll­kom­men über­flüs­sig im Mo­ment. Wir ha­ben ei­nen er­folg­rei­chen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten. Ich ge­he da­von aus, dass er wie­der kan­di­die­ren wird und ich wür­de das auch aus­drück­lich be­grü­ßen.“

See­ho­fer hat an­ge­kün­digt, sei­ne Ent­schei­dung am 24. April be­kannt zu ge­ben.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.