Ablen­kung durchs Han­dy war wie­der mal schuld

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton -

Die Panne bei der dies­jäh­ri­gen Os­car-Ver­lei­hung hat prak­ti­sche Kon­se­quen­zen: Nach­dem be­reits die bei­den ver­ant­wort­li­chen Mit­ar­bei­ter der Wirt­schafts­prü­fungs­fir­ma Pri­ce­wa­ter­hou­seCo­o­pers (PwC) von künf­ti­gen Preis­ver­lei­hun­gen aus­ge­schlos­sen wur­den, kün­dig­te die Os­car-Aka­de­mie neue Re­geln an, mit de­nen ei­ne Ver­wechs­lung der Preis­trä­ger künf­tig ver­hin­dert wer­den soll. Da­zu zählt ein Han­dy-Ver­bot im Back­s­tageBe­reich. Denn heu­er war ei­ner der bei­den zu­stän­di­gen Mit­ar­bei­ter of­fen­bar durch sein Smart­pho­ne ab­ge­lenkt: Wie sich her­aus­stell­te, hat­te er ei­ne Twit­ter-Mit­tei­lung ab­ge­setzt – kurz be­vor er den Ver­kün­dern des bes­ten Films den fal­schen Um­schlag über­gab und da­mit das De­ba­kel aus­lös­te. Zu­dem soll künf­tig ein drit­ter Mit­ar­bei­ter, der die Ge­win­ner kennt, bei der Preis­ver­lei­hung da­bei sein.

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