Was kommt beim Die­sel Gip­fel raus?

Po­li­tik und Au­to­in­dus­trie be­ra­ten heu­te, wie Mil­lio­nen von Selbst­zün­der-Mo­to­ren sau­be­rer ge­macht wer­den kön­nen und wer da­für be­zah­len soll

Friedberger Allgemeine - - Wirtschaft - VON BERN­HARD JUN­GIN­GER

Berlin Die deut­sche Au­to­in­dus­trie steht mäch­tig un­ter Druck. Heu­te tref­fen sich Ver­tre­ter von Po­li­tik und In­dus­trie zum „Die­sel-Gip­fel“, um über die Kon­se­quen­zen aus der Die­sel-Af­fä­re zu be­ra­ten. Wie sol­len die Mil­lio­nen be­trof­fe­ner Au­tos sau­be­rer ge­macht wer­den? Und wer zahlt da­für? Die wich­tigs­ten Fra­gen und Ant­wor­ten.

Wer nimmt am Die­sel-Gip­fel teil?

Die Un­ter­neh­men hal­ten bis­lang rei­ne Soft­ware-Up­dates, al­so die ver­gleichs­wei­se güns­ti­ge Ak­tua­li­sie­rung der Steu­er­pro­gram­me für die Ab­gas­rei­ni­gung, für aus­rei­chend.

Wel­che Druck­mit­tel hat die Po­li­tik ge­gen­über der In­dus­trie?

Ver­kehrs­mi­nis­ter Do­brindt hat mit ei­nem Zu­las­sungs­ver­bot für ei­ne be­stimm­te Die­sel-Aus­füh­rung des Por­sche Cay­enne be­reits sei­ne Mus­keln spie­len las­sen. Gleich­zei­tig sind so­gar neue För­der­maß­nah­men im Ge­spräch, et­wa steu­er­fi­nan­zier­te Kauf­an­rei­ze für sau­be­re Wa­gen, wie sie et­wa Horst See­ho­fer, Mi­nis­ter­prä­si­dent von Bay­ern, der Hei­mat von Au­di und BMW, oder sein nie­der­säch­si­scher Amts­kol­le­ge Ste­phan Weil an­re­gen. Doch beim Die­selGip­fel sol­len sol­che staat­li­chen An­rei­ze of­fen­bar nicht ver­ein­bart wer­den, wur­de ges­tern be­kannt.

Wie wich­tig ist die Au­to­in­dus­trie?

Fo­to: Fo­to­lia

Beim heu­ti­gen Die­sel Gip­fel wird es auch dar­um ge­hen, wie die Ge­sund­heit der Men schen ge­schützt wer­den kann. Ab­ga­se kön­nen ge­fähr­lich sein.

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