Mit der Ar­beit auf Welt­rei­se

Friedberger Allgemeine - - Bayern - Ca­pi­to@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

Un­ter­richt am Strand oder auf ei­ner ge­müt­li­chen Berg­hüt­te? An ei­nem tol­len Ort ir­gend­wo auf der Welt, den du dir aus­ge­sucht hast? Dei­ne Leh­rer sind zwar weit weg, aber du hast ja dei­nen Com­pu­ter da­bei! Da­mit trefft ihr euch wie in ei­nem Klas­sen­zim­mer. Dass so et­was für Schü­ler to­tal nor­mal ist, ist wohl noch ein Traum. Aber man­che Er­wach­se­ne ar­bei­ten so. Man nennt sie di­gi­ta­le No­ma­den. Das Wort di­gi­tal weist auf den Com­pu­ter hin. No­ma­den sind Men­schen, die um­her­zie­hen. Di­gi­ta­le No­ma­den sind Leu­te, die ih­re Ar­beit von über­all ma­chen kön­nen. Haupt­sa­che, der Com­pu­ter ver­bin­det sie mit Men­schen in an­de­ren Tei­len der Welt. Wird ih­nen an ei­nem Ort lang­wei­lig, rei­sen sie ein­fach wei­ter. Be­son­ders be­liebt bei di­gi­ta­len No­ma­den ist die In­sel Ba­li in Asi­en. Es ist schön warm dort. Woh­nen und Es­sen ist güns­tig. Auf Ba­li gibt es so­gar ex­tra Ar­beits­plät­ze, wo sich die No­ma­den tref­fen. So ein Ort ist das Hu­bud. An den Ti­schen in dem Holz­ge­bäu­de stel­len die Leu­te ih­re Com­pu­ter auf. Wer will, sucht sich ei­nen Platz mit Blick auf ein Reis­feld. Fens­ter gibt es nicht, weil es so warm ist. Den Platz mie­tet man für ein paar St­un­den, ein paar Ta­ge oder Wo­chen. So­lan­ge, bis man wo­an­ders ar­bei­ten will. Nicht al­le Be­ru­fe eig­nen sich für ein sol­ches Le­ben. Es passt aber zum Bei­spiel für Com­pu­terPro­gram­mie­rer, Sprach­leh­rer, Zeich­ner und Buch­au­to­ren.

Eu­er

Team

Fo­to: FIT­po­si­tiv Di­da Zen­de

Sieht ei­gent­lich aus, wie ein ganz nor­ma­les, al­tes Feu­er­wehr­au­to. Doch dar­in be­fin det sich ei­ne Sau­na. Am Sonn­tag steht die­ses „hei­ße“Fahr­zeug in Augs­burg auf dem Kö­nigs­platz. Es wur­de zum Frie­dens­fest ein­ge­la­den.

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