SPD for­dert Run­den Tisch zur Ret­tung

Friedberger Allgemeine - - Augsburg -

Dem Augs­bur­ger Bahn­park droht nach 15 Jah­ren das Aus. Für die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on ist die­se Ent­wick­lung in­ak­zep­ta­bel. Sie for­dert ei­nen Run­den Tisch, be­ste­hend aus Ver­tre­tern der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung, der Stadt­re­gie­rung, der Re­gie­rung von Ober­bay­ern, dem Be­zirk Schwa­ben, den Grund­stücks­ei­gen­tü­mern und der Bahn­park Augs­burg gGm­bH. „Es kann nicht im Sinn des Frei­staa­tes und der Stadt sein, dass ei­nem Pro­jekt, das mit weit über drei Mil­lio­nen Eu­ro ge­för­dert und mit viel eh­ren­amt­li­chen En­ga­ge­ment un­ter­stützt wird, de­fi­ni­tiv die Luft zum At­men ge­nom­men wird“, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Mar­ga­re­te Hein­rich. Al­le Be­tei­lig­ten sei­en auf­ge­for­dert, mög­lichst schnell und ge­mein­sam nach Lö­sun­gen zu su­chen, um den Bahn­park vor der In­sol­venz zu ret­ten.

Wort­wei­ser

Bei ei­nem Pl­an­fest­stel­lungs­ver­fah ren han­delt es sich um ein Ge­neh mi­gungs­ver­fah­ren für grö­ße­re Vorha ben, die die In­fra­struk­tur be­tref fen. Das kön­nen Stra­ßen, Ei­sen­bah nen, De­po­ni­en oder auch grö­ße­re, städ­te­bau­lich re­le­van­te Flä­chen wie der Bahn­park Augs­burg sein. Sie be­rüh­ren bei ih­rer Er­stel­lung zahl­rei che öf­fent­li­che wie auch pri­va­te In­ter­es­sen. Der Pl­an­fest­stel­lungs­be schluss hat al­le Be­lan­ge wie Na tur­schutz, pri­va­tes Ei­gen­tum oder z. B. Land­wirt­schaft zu be­rück­sich ti­gen. Qu­el­le: Ju­ra­fo­rum

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