Für Müll­be­häl­ter war kein Geld mehr üb­rig

Friedberger Allgemeine - - Dasing | Affing - HIER SA­GEN SIE IH­RE MEI­NUNG

Zur Be­richt­er­stat­tung über das Süd­ufer Fes­ti­val am Fried­ber­ger See: So! So! Toll war’s, das ers­te Süd­uferFes­ti­val am Fried­ber­ger See. Das Wet­ter war (zu) per­fekt. Die Stim­mung war su­per, die Be­su­cher gut ge­launt und al­les war sehr fried­lich. Kein Po­li­zei­ein­satz, kaum Sa­ni­täts­ein­sät­ze, al­les prima. So weit, so gut! Wo­von aber bis­her kei­ner spricht – oder ha­be ich es über­hört – ist der mei­nes Erach­tens völ­lig über­trie­be­ne Auf­wand für den Auf- und Ab­bau die­ser Ver­an­stal­tung! Ich fra­ge mich, ob für ein gelungenes Fest un­be­dingt ei­ne See­büh­ne, ein Sicht­schutz und ei­ne gro­ße Fest­be­leuch­tung er­for­der­lich sind.

Es ist ja lo­bens­wert, wenn über 50 Ju­gend­li­che frei­wil­lig beim Auf­bau mit­hal­fen. Wo wa­ren die beim Auf­räu­men? Knapp ei­ne Wo­che nach En­de des Fes­tes ist der „al­te Zu­gang“zum See ei­ne Schlamm­wüs­te, auf­grund des Ein­sat­zes von schwe­rem Ge­rät auf auf­ge­weich­tem Bo­den. Ganz zu schwei­gen vom „Rest­müll“, der auf der Wie­se und rund um das Fest­ge­län­de zu­rück­blieb und des­sen Ent­sor­gung die Ver­ant­wort­li­chen wohl nicht be­küm­mert. Der Stadt Fried­berg war es zwar wert, 60000 Eu­ro in die Hand zu neh­men, um das Fest zu er­mög­li­chen. Aber Geld für aus­rei­chend Müll­be­häl­ter war wohl nicht mehr üb­rig. Nun fin­de ich es toll, dass der wer­te Herr Bür­ger­meis­ter Eich­mann auf sei­ner Face­book-Sei­te re­sü­miert: „...ein fan­tas­ti­sches ers­tes Mal und un­be­dingt Wie­der­ho­lungs­be­darf. Es war so schön.“Aber da­zu ge­hört auch, dass es hin­ter­her wie­der so sau­ber ist, wie es vor­her war. In die­sem Sin­ne bin ich jetzt schon ge­spannt aufs nächs­te Jahr. Dann hof­fent­lich, wenn über­haupt, am Nord­ufer; denn dort hält sich seit Jah­ren über­wie­gend die Ju­gend auf! Michael Steib, Fried­berg

Wir freu­en uns über je­de Zu­schrift, die sich mit der Zei­tung und ih­rem In­halt aus ein­an­der­setzt. Die Ein­sen­der ver­tre­ten ih­re ei­ge­ne Mei­nung. Kür­zun­gen blei­ben in je dem Fall vor­be­hal­ten.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.