Will da je­mand den Bahn­park zer­stö­ren?

Friedberger Allgemeine - - Augsburg - HIER SCHREI­BEN SIE IH­RE MEI­NUNG

Zur Be­richt­er­stat­tung über den Bahn park: Ich ha­be da nur so ein Ge­fühl: Ver­folgt man die Be­richt­er­stat­tun­gen in Sa­chen Bahn­park, so drängt sich je­man­dem wie mir, der nichts von all den Zu­stän­dig­keits­wir­ren von Be­hör­den und von dem Ge­neh­mi­gungs-Hick­hack ver­steht, der Ein­druck auf, dass ir­gend­je­mand mit gro­ßen, ei­gen­nüt­zi­gen In­ter­es­sen über sol­che po­li­ti­sche Vor­gän­ge et­was his­to­risch Ein­zig­ar­ti­ges wie den Bahn­park zer­stö­ren will. Man muss es nur so an­pa­cken, dass je­mand „die Luft (das Geld) aus­geht“oder „am aus­ge­streck­ten Arm ver­hun­gert“. Ich er­in­ne­re mich nur an das Jahr 2015, als in an­de­rer An­ge­le­gen­heit plötz­lich in as­tro­no­mi­scher Ge­schwin­dig­keit und in gi­gan­ti­schem Um­fang di­ver­se Ge­neh­mi­gun­gen, egal ob von Stadt, Kreis- od. Lan­des­re­gie­run­gen, nur so vom Him­mel ge­fal­len sind. Ge­org Kettl, Augs­burg

Stadt­bach­stra­ße: Stopp­schild hilft nicht

Zum Rad­weg in der Stadt­bach­stra­ße: Mit Er­schre­cken ha­be ich ge­le­sen, dass die Stadt of­fen­bar be­ab­sich­tigt, das Be­fah­ren des nörd­li­chen Rad­wegs auf der Brü­cke in bei­de Rich­tun­gen dau­er­haft zu er­lau­ben. Ich pas­sie­re die dor­ti­ge Auf­fahrt auf die Stadt­bach­stra­ße fast täg­lich, ent­we­der als Au­to­fah­rer von der Ber­li­ner Al­lee kom­mend, oder als Rad­fah­rer stadt­aus­wärts über die Lech­brü­cke. Dass das Fah­ren auf dem Rad­weg in bei­de Rich­tun­gen nun re­gu­lär er­laubt ist, fiel mir nach Bau­stel­len­be­ginn erst auf, als ich das ers­te Mal als Fahr­rad­fah­rer die­se Stel­le pas­sier­te – je­doch nie als Au­to­fah­rer zu­vor. Als Letz­te­rer ist mir hier aber be­reits be­kannt, dass ich auf Rad­fah­rer in bei­den Rich­tun­gen ach­ten muss – und zwar nicht erst seit der Bau­stel­le.

Die Auf­stel­lung ei­nes Stopp­schilds für Au­to­fah­rer ist in mei­nen Au­gen ein schlech­ter Scherz, denn zu Stoß­zei­ten muss man so­wie­so an­hal­ten und stän­dig nach links se­hend auf ei­ne Ein­fahr­lü­cke war­ten. Hin­zu kommt: Gibt man sich vor­sich­tig und „ver­passt“da­durch ei­ne Lü­cke, wird man von hin­ten an­ge­hupt.

Ein Warn­blink­licht und Fahr­bahn­mar­kie­run­gen sind hier mei­nes Erach­tens auch nicht aus­rei­chend. Um auch die Auf­fahr­si­tua­ti­on zu ent­las­ten, müss­te hier – zu­min­dest für die Zeit der Bau­stel­le – ei­ne Am­pel auf­ge­stellt wer­den und/ oder der Stadt­ein­wärts-Ver­kehr nach Ver­las­sen der Brü­cke auf die lin­ke der bei­den Fahr­bah­nen ge­lei­tet wer­den, um so ei­ne Art „Ein­fä­del­spur“zu schaf­fen.

Als Rad­fah­rer bin ich an die­ser Stel­le dop­pelt vor­sich­tig – was man von manch an­de­ren Rad­fah­rern lei­der nicht be­haup­ten kann. Ins­be­son­de­re Schü­ler sind hier ge­fähr­det, da ih­nen die Rol­le des Au­to­fah­rers fremd ist. Mar­kus Koh­ler, Augs­burg

Be­su­cher wer­den für dumm ver­kauft

Zum Ar­ti­kel „Mit Was­ser­fla­schen zum His­to­ri­schen Bür­ger­fest?“vom 3. Au gust: Wen wol­len die Ver­ant­wort­li­chen da für dumm ver­kau­fen? An­geb­lich aus Si­cher­heits­grün­den sind

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