In­zwi­schen ist doch al­les „er­laubt“

Friedberger Allgemeine - - Augsburg - Kis­sing

Ri­ta Weiss, Zum sel­ben The­ma: Die Stadt braucht das Par­ken auf Geh­we­gen nicht zu er­lau­ben, sie hat es in den Vor­städ­ten schon seit Jah­ren in­di­rekt er­laubt. Die Park­über­wa­chung ist of­fen­sicht­lich nur in der In­nen­stadt im Ein­satz, die Po­li­zei kann sich des ru­hen­den Ver­kehrs nicht an­neh­men. Dies be­zieht sich lei­der auf al­le For­men von Par­ken: Park­ver­bo­te sind un­in­ter­es­sant. Lkw par­ken in Wohn­vier­teln, nicht nur 7,49 Ton­ner, die auch dort nicht hin­ge­hö­ren, aber lei­der er­laubt sind. Par­ken bis in die Kreu­zun­gen hin­ein (sie­he Hirsch­stra­ße, Ler­chen­weg und um das Hoch­haus im He­cken­ro­sen­weg). Par­ken vor Ein­mün­dun­gen, Ein­und Aus­fahr­ten. Par­ken an un­über­sicht­li­chen Stel­len. Par­ken ne­ben durch­ge­hen­den Mit­tel­li­ni­en, was Vor­bei­fah­ren­de zum Über­fah­ren die­ser Mit­tel­li­nie zwingt und da­mit nicht nur zu Ver­kehrs­ver­stö­ßen, son­dern auch zu er­höh­ten Un­fall­ge­fah­ren führt. Par­ken auf Grün­flä­chen, z. B. die Grün­flä­chen am Bä­ren­kel­ler-Frei­bad bei Ba­de­wet­ter, oder war­um steht ein DB-Lkw stän­dig un­ge­straft am Berg der Hirblin­ger Stra­ße in der Wie­se? Hans L. Grim­min­ger, Augs­burg

Ei­ne An­sicht wie in den 70ern

Zum Ar­ti­kel „Job + Fa­mi­lie = an­stren gend“vom 31. Ju­li: Das ist ja wie in den 70er Jah­ren. Die Frau er­hält groß­zü­gig die Er­laub­nis zu ar­bei­ten, aber bit­te nur in Teil­zeit, da­mit sie den Haus­halt und die Kin­der nicht ver­nach­läs­sigt. Die Män­ner sind „be­ruf­lich sehr ein­ge­spannt“und da­mit von je­der Ver­ant­wor­tung für die Haus- und Fa­mi­li­en­ar­beit be­freit. War­um bit­te steht er nicht „abends noch am Bü­gel­brett oder kocht das nächs­te Mit­tag­es­sen vor“? Und war­um nimmt er nicht die frei­en Ta­ge, die ihm für die Pfle­ge ei­nes kran­ken Kin­des zu­ste­hen? Weil es im Not­fall ja die Groß­el­tern – in der Mehr­zahl wohl Groß­müt­ter – gibt, die ein­sprin­gen.

Die Müt­ter wer­den spä­ter nur

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