Mes­ser­at­ta­cke war ei­ne Be­zie­hungs­tat 18 Jäh­ri­ger will on­li­ne ei­ne Ma­schi­nen­pis­to­le kau­fen Fla­sche im Fuß­raum kommt Au­to­fah­rer teu­er zu ste­hen Spiel­au­to­mat spuckt mehr als hal­be Mil­li­on Eu­ro aus Be­trü­ger er­beu­ten zehn­tau­sen­de Eu­ro

Friedberger Allgemeine - - Bayern -

Ein Be­zie­hungs­streit ist Hin­ter­grund des Dra­mas, das sich am Sonn­tag­abend in Sont­ho­fen (Ober­all­gäu) ab­ge­spielt hat. Der Mann, der ei­ne 55-Jäh­ri­ge mit Sti­chen in den Hals und den Bauch schwer ver­letzt hat­te leb­te seit ei­ner Wo­che in der Woh­nung des Op­fers. Der 48-jäh­ri­ge mut­maß­li­che Tä­ter war nach der Atta­cke aus ei­nem Fens­ter im zwei­ten Stock ge­sprun­gen und muss­te mit le­bens­ge­fähr­li­chen Ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus ge­bracht wer­den. Er liegt im Ko­ma. Sein Mo­tiv ist noch un­klar. Die ver­letz­te Frau ist noch nicht an­sprech­bar. Le­bens­ge­fahr be­steht aber nicht. Ein 18-Jäh­ri­ger aus Un­ter­fran­ken ist bei dem Ver­such fest­ge­nom­men wor­den, im an­ony­men Teil des In­ter­nets ei­ne Ma­schi­nen­pis­to­le zu kau­fen. 1700 Dol­lar hat­te er be­reits be­zahlt. An­neh­men kön­nen wird der Haß­fur­ter (Land­kreis Haß­ber­ge) die Lie­fe­rung nicht: Er sitzt in Un­ter­su­chungs­haft. Auch der ver­such­te Kauf ei­ner Ma­schi­nen­pis­to­le ist ju­ris­tisch ein Ver­bre­chen nach dem Kriegs­waf­fen­kon­troll­ge­setz. Die Er­mitt­ler fan­den auch Dro­gen so­wie ver­bo­te­ne Schlag­rin­ge in der Woh­nung des ar­beits­lo­sen Deut­schen. An­halts­punk­te für ei­nen ter­ro­ris­ti­schen Hin­ter­grund be­ste­hen nach Ein­schät­zung der Zen­tral­stel­le Cy­ber­cri­me nicht. Ei­ne im Wa­gen um­her­kul­lern­de Fla­sche kommt ei­nen Au­to­fah­rer im Land­kreis Co­burg teu­er zu ste­hen. Wie die Po­li­zei ges­tern mit­teil­te, war der 55-Jäh­ri­ge am Sonn­tag in Grub am Forst ab­ge­lenkt, weil die Fla­sche auf der Bei­fah­rer­sei­te im Fuß­raum um­her­roll­te. Er zog mit dem Lenk­rad nach rechts und krach­te in das Heck ei­nes am Stra­ßen­rand ab­ge­stell­ten Wa­gens. Die­ser wur­de auf ein da­vor ge­park­tes Au­to ge­scho­ben. Zwei der drei Fahr­zeu­ge sind nun schrottreif. Ver­letzt wur­de nie­mand. In der Spiel­bank im ober­baye­ri­schen Bad Wies­see hat ein Gast mehr als ei­ne hal­be Mil­li­on Eu­ro an ei­nem Au­to­ma­ten ge­won­nen. Der Spie­ler aus dem Land­kreis Mies­bach ha­be am Sonn­tag den so­ge­nann­ten Bay­ern-Jack­pot ge­knackt und rund 528 000 Eu­ro er­hal­ten, teil­te die Staat­li­che Lot­te­rie­ver­wal­tung mit. Beim Bay­ern-Jack­pot sind in den neun Ca­si­nos im Frei­staat ins­ge­samt 36 Au­to­ma­ten mit­ein­an­der ver­netzt. In den ver­gan­ge­nen 20 Jah­ren wur­de der Jack­pot 87 Mal aus­ge­schüt­tet, in die­sem Jahr nun erst­mals. Fal­sche Po­li­zis­ten ha­ben von ei­ner Se­nio­rin in Bad Rei­chen­hall 18 000 Eu­ro er­beu­tet. Wie die Po­li­zei ges­tern mit­teil­te, hat­ten die Be­trü­ger der Frau am Te­le­fon ein­ge­re­det, ih­re Da­ten stün­den auf dem No­tiz­zet­tel ei­ner Ein­bre­cher­ban­de und sie sol­le ih­re Er­spar­nis­se zur Si­cher­heit der Po­li­zei über­ge­ben. Die 89-Jäh­ri­ge kam der Auf­for­de­rung nach und über­gab zwei Män­nern das Geld. Der Vor­fall er­eig­ne­te sich En­de Ju­li. Die Po­li­zei hat in­zwi­schen drei Ver­däch­ti­ge fest­ge­nom­men. Ein ähn­li­cher Fall er­eig­ne­te sich im Land­kreis Bad Kis­sin­gen. Hier grif­fen die Tä­ter auf ei­nen tech­ni­schen Kniff zu­rück: Sie rie­fen un­ter der Num­mer der Schwein­fur­ter Jus­tiz­be­hör­den an und ga­ben sich als Po­li­zis­ten und Staats­an­wäl­te aus. Ein 49-Jäh­ri­ger fiel dar­auf rein und über­wies den Be­trü­gern mehr als 20 000 Eu­ro.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.